Zwei Dezernate der Hochschulverwaltung fusioniert

01.04.2009

Zwei Dezernate der Hochschulverwaltung fusioniert

Dr. Dieter Szewczyk Dr. Dieter SzewczykFoto Friederike
von Heyden

Zwei Dezernate der Hochschulverwaltung der Bergischen Universität sind zum 1. April fusioniert worden: Das bisherige Dezernat für Gebäudemanagement (früher Baudezernat) und das Dezernat für Arbeits- und Umweltschutz. Das künftige Dezernat für Gebäude-, Sicherheits- und Umweltmanagement – so die neue Bezeichnung – besteht aus fünf Abteilungen mit insgesamt 95 Mitarbeitern und wird von dem Chemiker und bisherigen Dezernenten für Arbeits- und Umweltschutz, Dr. Dieter Szewczyk, geleitet.

Über ein klassisches Baudezernat verfügte die Uni-Verwaltung seit Gründung der Hochschule 1972. 1994 wurde ein eigenes Dezernat für Arbeits- und Umweltschutz geschaffen. Mit diesem „Wuppertaler Modell“ war die Bergische Universität führend unter den Hochschulen in NRW. Später zog als einzige Universität die RWTH Aachen nach. Die Mitarbeiter waren für alle Facetten der Sicherheit, des Gesundheitsschutzes und des Umweltschutzes zuständig. Besonderheit ist u.a. das Zentrale Chemikalienlager.

Zu den Aktivitäten des Dezernates für Arbeits- und Umweltschutz gehörten u.a.: Eine Abwasseraufbereitungsanlage, Beteiligung an der lokalen Wuppertaler Agenda 21, Mitgründung der Wuppertaler Umweltinitiative, Erstellung eines Umweltleitbildes für die Universität, Mitarbeit im IHK-Arbeitskreis Umweltschutz, Beteiligung am Projekt KURS 21 des Wuppertal Instituts, in dem Unternehmen und Schulen Kooperationen zum Thema Nachhaltigkeit eingehen, die Gründung eines interdisziplinären Umweltforums an der Universität sowie die Teilnahme am Projekt Öko-Profit, initiiert vom Bergischen Regionalbüro („Öko-Willi“).

Das neue Dezernat für Gebäude-, Sicherheits- und Umweltmanagement ist für die komplette Bandbreite des Gebäudemanagements zuständig – von der Haustechnik über die Hausbewirtschaftung bis zur Raumverwaltung und für alle Um- und Neubauten. Es hat eine eigene Abteilung Planen und Bauen, was sonst Aufgabe des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW ist, auch bei Kleinmaßnahmen, und betreibt einen zentralen Chemikalieneinkauf.

Zu den Aufgaben des neuen Dezernates gehört vor allem die Sanierung der Universitätsgebäude mit einer geschätzten Gesamtbausumme von ca. 255 Millionen Euro, die Hochschulstandort-Entwicklungsplanung, die Umsetzung des Konjunkturprogramms II mit geplanten Um-/Neubauten wie einem Hörsaalgebäude, einem Sportgebäude sowie einem Chemiegebäude. Baulich zu bewältigen ist außerdem wegen der Verkürzung auf 12 Schuljahre 2012 die Unterbringung der Studierenden im Hinblick auf den Doppeljahrgang an Abiturienten.

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