Ehemalige der Staatlichen Ingenieurschule zu Gast

13.05.2009

Ehemalige der Staatlichen Ingenieurschule zu Gast

Acht ehemalige Studenten der Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen, einer Vorläufereinrichtung der Bergischen Universität Wuppertal, waren zu Gast in der Abteilung Maschinenbau des Fachbereichs Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Sicherheitstechnik auf dem Campus Grifflenberg. Gemeinsam mit ihren Ehefrauen nahmen sie an einer Vorlesung von Prof. Dr.-Ing. Uwe Janoske über die Zustandsänderungen idealer Gase teil. Anschließend empfing sie Prof. Dr.-Ing. Klaus Höfer, Leiter der Abteilung Maschinenbau an der Bergischen Universität, in der neuen Maschinenbauhalle.

Von 1956 bis 1959 besuchten die Maschinenbauingenieure die Staatliche Ingenieurschule in Wuppertal. Voraussetzung für das Studium waren Abitur oder mittlere Reife, eine zweijährige Praktikantenausbildung mit drei Semestern Abendschule oder eine dreieinhalbjährige Schlosser- oder Elektrikerlehre sowie eine Aufnahmeprüfung. Absolvent Alfred Puppel erzählt: „Bei unserem Jahrgang hatten 120 von rund 800 Bewerbern die Chance, überhaupt aufgenommen zu werden.“

Prof. Dr.-Ing. Klaus Höfer (2.v.r.) führt die Ehemaligen durch die neue Maschinenbauhalle. Prof. Dr.-Ing. Klaus Höfer (2.v.r.) führt die Ehemaligen durch die neue Maschinenbauhalle.

Nach dem Vorexamen am Ende des dritten Semesters erfolgte eine Aufgliederung in die Fachrichtungen Fertigungstechnik und Konstruktionstechnik. Alfred Puppel: „Die Abschlussprüfung bestanden bei uns 31 von ursprünglich 40 Maschinenbauern. Heute stehen noch 19 in regelmäßigem Kontakt.“ Ein Highlight ihres diesjährigen Treffens war der Besuch der Bergischen Universität.

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