Startschuss von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt

13.05.2009

Innovatives Gesundheitsprojekt des Hochschulsports

Startschuss von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt

Stellten das Projekt in Aachen vor (v.l.n.r.): Katrin Bührmann (Leiterin Hochschulsport Bergische Universität Wuppertal), Dieter Thiele (Leiter Hochschulsport Universität Paderborn), Dr. Petra Bischoff-Krenzien (Leiterin Hochschulsport Universität Potsdam), Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Prof.  Heather Hofmeister (Prorektorin RWTH Aachen) und Peter Lynen (Projektleiter Hochschulsportzentrum RWTH Aachen).

Stellten das Projekt in Aachen vor (v.l.n.r.): Katrin Bührmann (Leiterin Hochschulsport Bergische Universität Wuppertal), Dieter Thiele (Leiter Hochschulsport Universität Paderborn), Dr. Petra Bischoff-Krenzien (Leiterin Hochschulsport Universität Potsdam), Bundesgesundheits-
ministerin Ulla Schmidt, Prof. Heather Hofmeister (Prorektorin RWTH Aachen) und Peter Lynen (Projektleiter Hochschulsportzentrum RWTH Aachen).
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Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gab am vergangenen Freitag in Aachen den Startschuss für das bundesweite Modellprojekt „Gesundheitsförderung und Prävention für Studierende und Bedienstete durch Sport und Bewegung“. Initiiert vom Aachener Hochschulsportzentrum wird das Projekt in Kooperation mit den Hochschulsporteinrichtungen der Universitäten Potsdam, Paderborn und Wuppertal umgesetzt. Ulla Schmidt ist überzeugt, dass das Modellprojekt „einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung des Gesundheitssystems in Deutschland leistet“. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das Projekt für die nächsten zwei Jahre.

Für den Wuppertaler Hochschulsport ist Prävention und Gesundheitsförderung bereits seit langem ein Schwerpunkt. Katrin Bührmann, Leiterin des Hochschulsports an der Bergischen Universität: „Jetzt wollen wir auch bisher sportabstinente Hochschulangehörige in Bewegung bringen.“ So soll noch im laufenden Sommersemester der Kurs „Von 0 auf 30“ jeden Untrainierten dazu befähigen, eine halbe Stunde zu joggen. Mit „Abnehmen leicht gemacht“ sollen durch eine Mischung aus Stressabbau, Ernährungsberatung und Sport die Pfunde purzeln. Katrin Bührmann: „Zur Gesundheitsförderung unserer Studierenden und Beschäftigten verwandeln wir den Campus in einen Ort der geistigen und körperlichen Bewegung und Entspannung.“

Ministerin Ulla Schmidt betonte das nachhaltige Potenzial des Modells und sieht in der Einbeziehung der Lebenswelt Hochschule einen „guten Multiplikator für die Gesundheit“. In den kommenden zwei Jahren werden 85 neue gesundheitsfördernde Kurse an den vier beteiligten Universitäten angeboten, an der Bergischen Universität allein 15 Kurse pro Jahr. Katrin Bührmann: „Durch unsere Angebote erhalten Studierende und Beschäftigte die Möglichkeit, Gesundheitsförderung in ihren Büro- bzw. Studienalltag zu integrieren und ihr Bewusstsein für ein gesundes Leben zu sensibilisieren.“

Durch die Vernetzung mit der Landeskonferenz NRW für den Hochschulsport sowie dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband soll das Modell in Zukunft bundesweit an den 170 Hochschulen und Universitäten 1,6 Millionen Studierenden und über 400.000 Beschäftigten zur Verbesserung und Stabilisierung ihrer Gesundheit dienen.

Kontakt:
Katrin Bührmann
Leiterin Allgemeiner Hochschulsporz
Telefon 0202/439-2952
E-Mail buehrmann@uni-wuppertal.de

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