30.09.2009
„Wählen und Nichtwählen“ Thema der Statistischen Woche 2009 in Wuppertal
Im größten Hörsaal der Bergischen Universität ist heute, Montag, 5. Oktober, die Statistische Woche 2009 eröffnet worden. Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch begrüßte die Gäste im Namen der Bergischen Universität, Bürgermeisterin Ursula Schulz im Namen der Stadt Wuppertal. Unser Foto zeigt (v.l.n.r.): Prof. Koch, Bürgermeisterin Schulz, Rudolf Schulmeyer, Wahlamtsleiter der Stadt Frankfurt am Main und Vorsitzender des Verbandes Deutscher Städtestatistiker, hinter ihm Prof. Dr. Wilfried Seidel, Wirtschaftsmathematiker an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg und Vorsitzender der Deutschen Statistischen Gesellschaft, Wirtschaftsstatistiker Prof. Dr. Gerhard Arminger, auf dessen Initiative diese Veranstaltung in Wuppertal stattfindet, und Prof. Dr. Michael Fallgatter, Dekan der des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft - Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität.Foto Michael Mutzberg
(Aktualisiert 5.10.2009) Die Deutsche Statistische Gesellschaft und der Verband Deutscher Städtestatistiker veranstalten unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Demographie vom 5. bis 8. Oktober 2009 an der Bergischen Universität Wuppertal gemeinsam die Statistische Woche 2009. Programmschwerpunkt ist im Superwahljahr 2009 das Thema "Wahlen": „Wählen und Nichtwählen“ heißt der Themenrahmen. Gastgeber ist die Stadt Wuppertal, Veranstaltungsort die Universität. Die Tagung, zu der bis zu 500 Teilnehmer erwartet werden, findet – nach 1983 zum zweiten Mal! – auf Initiative des Wirtschaftsstatistikers Prof. Dr. Gerhard Arminger in Wuppertal statt.
Im Superwahljahr 2009 sollen Durchführung, Auswertung, Analyse und Berichterstattung als zentrale Aufgaben der Kommunalstatistik herausgestellt werden. Im Blickpunkt stehen Praxisberichte zu Ergebnispräsentation und Hochrechnung sowie zu Methoden der Ergebnisanalyse. Repräsentative Wahlstatistik und Wahlnachbefragungen, aber auch die Nutzung von Zeitreihen zum Wahlverhalten und seinen kleinräumigen sozialstrukturellen Bezügen sind Gegenstand von Praxisforen. Besonderes Augenmerk richtet sich auf die Zusammenhangsanalyse sozioökonomischer Daten, empirischer Befunde und dem Nichtwahlverhalten.
Neben Praktikern aus der Kommunalstatistik werden Vertreter von Parteien, Wahlmanagement, Wahl-, aber auch Stadtforschung sowie Medien die Vorträge, Diskussionen und Podien mitgestalten. Die Deutsche Gesellschaft für Demographie ist mit einem eigenen Themenschwerpunkt dabei.
Hierzu, aber auch zu den anderen Vorträgen, sind Studenten, wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter, Dozenten und Professoren der Fächer Soziologie, Politologie und Wirtschaftswissenschaft eingeladen. Studenten dieser Fächer können an der Veranstaltung kostenlos teilnehmen; müssen sich zuvor aber über die Homepage der Statistischen Woche anmelden.
Oberbürgermeister Peter Jung in seinem Grußwort: „Stadt und Uni als gemeinsame Ausrichter der Statistischen Woche 2009 belegen, wie vielfältig die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Kommune und Hochschule sein können.“
Kontakt:
Martina Buscher (Sekretariat Prof. Dr. Arminger)
Telefon 0202/439-2885
E-Mail buscher@statistik.uni-wuppertal.de
www.statistik.uni-wuppertal.de
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