12.11.2009
„Unternehmen Zündfunke“: Das Kinderhaus Luise Winnacker
(Aktualisiert 26.11.2009) Die Universitätsbibliothek zeigt ab kommenden Donnerstag, 19. November, unter dem Titel „Unternehmen Zündfunke – Kinderhaus Luise Winnacker e.V.“ eine Ausstellung über ein in Deutschland einmaliges sozialpädagogisches Projekt. Das „Unternehmen Zündfunke“ verfolgt die Betreuung verhaltensauffälliger und erziehungsschwieriger Kinder und Jugendlicher durch praxisnahe und verantwortliche Einbeziehung von Lehramtsstudierenden zur realitätsnahen Vorbereitung auf ihren späteren Beruf.
Bei der Ausstellungseröffnung (v.l.n.r.): Prof. Dr. Charlotte Röhner, Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Stefan Kühn, Sozialdezernent der Stadt Wuppertal, Bibliotheksdirektor Uwe Stadler, Lieselotte Winnacker-Spitzl und Kerstin Spitzl vom Unternehmen Zündfunke.
Wuppertaler Studenten, Lehrer und engagierte Bürger arbeiten in diesem bundesweit einmaligen Modellversuch in Kooperation mit dem Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal daran, den Teufelskreis aus kindlicher Gewalt und Gewalt gegen Kinder durch Zuwendung und Sensibilität zu durchbrechen und so genannte Problemkinder vorsichtig auf eine Integration in die Gesellschaft vorzubereiten. Das Projekt arbeitet auf verschiedenen Ebenen der gesellschaftlichen und bildungspolitischen Negativentwicklung entgegen. „Unternehmen Zündfunke“ wurde 1995 durch den Wuppertaler Ernst Winnacker initiiert, der für das Vorhaben ein großes Haus zur Verfügung stellte.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 19.11., um 16 Uhr im Vortragssaal der Universitätsbibliothek (Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20, Gebäude BZ, Ebene 07, Raum 28) eröffnet. Den Eröffnungsvortrag hält Lieselotte Winnacker-Spitzl, Leiterin und Gründerin des Modellversuchs. Die Ausstellung im Eingangsbereich der Universitätsbibliothek ist geöffnet Montag bis Donnerstag 8 bis 22 Uhr, Freitag 8 bis 20 Uhr und Samstag 10 bis 16 Uhr (bis 19. Dezember).
www.unternehmen-zuendfunke.denächste
