24.11.2009
Studententeams gewinnen ThyssenKrupp ImmobilienAward
Zwei interdisziplinäre Teams aus Studenten der Architektur und des Bauingenieurwesens der Bergischen Universität haben beim ThyssenKrupp ImmobilienAward die ersten beiden Plätze belegt. Die Wuppertaler Studenten setzten sich mit ihren Entwürfen gegen 26 weitere Teams aus zehn Hochschulen durch. Im Rahmen eines Wettbewerbs, den die ThyssenKrupp Real Estate GmbH gemeinsam mit dem immobilienwirtschaftlichen Netzwerkverein „agenda4“ ausgelobt hatte, entwickelten die Teams städtebauliche Konzepte für ein 60 Hektar großes Areal im Bereich des Krupp-Gürtels in Essen.
Die Gewinner des 1. Preises (2.v.l.n.r.): Carina Strang, Bogdan Hanganu, Anja Büngeler und Christoph Kühn mit Klaus Dieter Emmeluth (links außen), Geschäftsführung ThyssenKrupp Real Estate, und (rechts außen) Prof.
Josef Zimmermann, Vorstandsvorsitzender agenda4.
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Foto Alexander Lange
Den ersten Preis machte das Konzept „Business Golf“, das sich nahtlos an die bestehenden Anlagen des ThyssenKrupp-Parks anschließt. Der mit 6.000 Euro dotierte Preis ging an Anja Büngeler, Bogdan Hanganu, Christoph Kühn und Carina Strang.
Die Jury aus Vertretern von Industrie und Wissenschaft, lobte die nachhaltige Ergänzung der angrenzenden Stadtbereiche mit innovativem Wohnungsbau rund um eine hochwertige Parkanlage mit öffentlicher Golfplatznutzung. Mit dem Konzept, so Professurvertreter Dipl.-Ing. Axel Häusler als betreuender Städtebauer, hätten die Studierenden eine ausdrucksstarke Lagequalität für alle umgebenden Areale erreicht.
Das Team „Green Line“ Andreas Cromme, Kapilini Theivendran, Katarzyna Friedrich, Lili Ding mit den Betreuern beider Teams Prof. Dr.-Ing. Stefanie Streck, Philipp Lüttke und Professurvertreter Dipl.-Ing. Axel Häusler.
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Foto Alexander Lange
Den zweiten Platz belegte das Entwurfskonzept „Green Line“. Das Team aus Andreas Cromme, Lili Ding, Katarzyna Friedrich und Kapilini Theivendran entschied sich für eine offene und flexibel nutzbare Bebauungsstruktur. Die Jury überzeugte, dass sich diese nahtlos in die Stadtstruktur und die umgebenden Stadtteile einbinde und somit dem Standort eine neue urbane Qualität und klare Stadtteilidentität verleihe. Der zweite Platz war mit 2.000 Euro dotiert.
„Mit beiden Entwicklungskonzepten haben die Teams ausgezeichnete Leistungen gezeigt“, so Dr.-Ing. Stefanie Streck, Junior-Professorin für Immobilienwirtschaft und Initiatorin der Teilnahme an dem Wettbewerb. Die Studierenden hätten ganzheitlich geplant und bei ihren Entwürfen stadtplanerische, stadtsoziologische, ökonomische, ökologische, öffentlich- und zivilrechtliche Aspekte berücksichtigt.
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Juniorprofessorin Dr.-Ing. Stefanie Streck
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Stefanie Streck
Telefon 0202/439-4190
E-Mail streck@uni-wuppertal.de
