18.03.2010
Schadstoffe in Überschwemmungsgebieten
Fachtagung an der Bergischen Universität
Über 70 Experten aus Universitäten, Bodenschutzbehörden und Gutachterbüros diskutieren am kommenden Donnerstag, 25. März, an der Bergischen Universität über Schadstoffe in Überschwemmungsgebieten. Veranstalter des Symposiums: Prof. Dr. Jörg Rinklebe (Fachgebiet Boden- und Grundwasser-Management) in Kooperation mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW und der Regionalgruppe West des Bundesverbandes Boden (BVB).
Überschwemmungsgebiete stehen seit Jahren aufgrund ihrer stofflichen Belastungen im Blickpunkt des öffentlichen und wissenschaftlichen Interesses. Jüngstes Beispiel: die Belastungen von Böden, Pflanzen und Tieren durch Dioxine und PCB. Eine Freisetzung von Schadstoffen aus diesen Böden kann die Umwelt (Pflanzen, Grundwasser und die Atmosphäre) erheblich belasten. Notwendig sind daher: eine möglichst treffgenaue Prognose der räumlichen Verteilung der Schadstoffbelastung sowie genaue Kenntnisse über Mechanismen der Schadstofffreisetzung und des Stofftransportes von zeitweise überschwemmten Böden.
Prof. Dr.
Jörg Rinklebe
Prof. Dr. Jörg Rinklebe: „Die Schadstoffbelastungen von Böden in Überschwemmungsgebieten schwanken häufig erheblich und eine flächenhafte Prognose der Schadstoffverteilung ist bisher nur unbefriedigend möglich.“ In dem Symposium werden verschiedene aktuelle Herangehensweisen zur Erfassung und Bewertung der Schadstoffbelastung von Auenböden präsentiert sowie die Anwendbarkeit und Durchführbarkeit der Methoden diskutiert.
Kontakt:
Prof. Dr. agr. Jörg Rinklebe
Telefon 0202/439-4057
E-Mail rinklebe@uni-wuppertal.de
www.bauing.uni-wuppertal.de/boden
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