25.10.2010
50er vor Ort
Kunsthistorikerin Prof. Gerda Breuer über Design in den 50er Jahren
Tütenlampe, Nierentisch und Tulpenstuhl – was heute als Design-Klassiker gehandelt wird, war in den 1950er Jahren alltäglicher Bestandteil des modernen Lebens. Im Rahmen der Vortragsreihe "50er vor Ort" referiert die Wuppertaler Kunsthistorikerin Prof. Dr. Gerda Breuer am Dienstag kommender Woche (2.11.) ab 19 Uhr über "Fifties versus Gute Form – Design in den 1950er Jahren". Veranstaltungsort: Kirche Christ König, Westfalenweg 20.
Im Design der 50er bildeten sich vor allem zwei Strömungen heraus: Auf der einen Seite entwickelte sich das so genannte "Fifties"-Design, das versuchte das Gefühl einer sich im Aufschwung befindlichen Zeit einzufangen, andererseits präsentierte sich die Gestaltung mit der "Guten Form" zweck- und zukunftsorientiert. Aus diesen gegensätzlichen Herangehensweisen resultierten heftige Gestaltungsdebatten, deren kontroverse Argumentationen Gegenstand des Vortrags von Prof. Gerda Breuer sind.
Wissenswertes über die 50er, erfahrbar durch die 50er – das ist das Konzept der Reihe "50er vor Ort". Die vier Vortragstandems zur (Wuppertaler) Lokal- und Kulturgeschichte sind an Orten zu hören, die das Nachkriegsjahrzehnt durch ihre beeindruckende Architektur auf besondere Weise repräsentieren.
Die Organisatorinnen der Veranstaltungsreihe "50er Jahre vor Ort", Germanistin Jennifer Abels und Diplom-Designerin Julia Meer, sind Absolventinnen der Bergischen Universität.
Weitere Informationen unter www.50ervorort.de.
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