Prof. Dr. Wilfried Eckey nach 22.000 Vorlesungsstunden verabschiedet

16.06.2009

Prof. Dr. Wilfried Eckey nach 22.000 Vorlesungsstunden verabschiedet

Nach 22.000 Vorlesungsstunden Verabschiedung aus dem regulären Lehr- und Prüfungsbetrieb (v.l.n.r.): Prof. Dr. Christhard Lück, Prof. Dr. Kurt Erlemann, Prof. Dr. Wilfried Eckey, Prof. Dr. Martin Ohst, Prof. Dr. Martin Schloemann. Nach 22.000 Vorlesungsstunden Verabschiedung aus dem regulären Lehr- und Prüfungsbetrieb (v.l.n.r.): Prof. Dr. Christhard Lück, Prof. Dr. Kurt Erlemann, Prof. Dr. Wilfried Eckey, Prof. Dr. Martin Ohst, Prof. Dr. Martin Schloemann.Klick auf das Foto: Größere Version (1772 x 1158 pix; 1,94 MB)
Fotos Michael Mutzberg.

Prof. Dr. Wilfried Eckey, emeritierter evangelischer Theologe, ehemaliger langjähriger Prorektor der Gesamthochschule Wuppertal, ist aus dem regulären Lehr- und Prüfungsbetrieb der Bergischen Universität verabschiedet worden.

Prof. Dr. Eckey verkörpert in seiner Person und mit seinem Werdegang den Übergang von der bedeutendsten Vorgängereinrichtung, der Pädagogischen Hochschule, hin zur Bergischen Universität: Der vormalige Rektor der PH Rheinland war nach Gründung der Bergischen Universität 1972 von 1973 bis zum Ende der Gründungsphase 1983 Mitglied des Gründungssenates und als Prorektor für Studium und Lehre Mitglied des Gründungsrektorates.

Der gebürtige Dortmunder Prof. Dr. Eckey, der am 9. Juni seinen 79. Geburtstag feierte, kam zum Sommersemester 1961 an die Pädagogische Akademie Wuppertal. Zuvor hatte er in Bethel, Erlangen, Tübingen, Göttingen und Münster Theologie, Pädagogik, Philosophie und Psychologie studiert und an der Universität Münster mit “magna cum laude“ promoviert. Danach absolvierte Eckey in seiner Heimatstadt Dortmund ein Gemeindevikariat.

In den Gründungsphase der Gesamthochschule Wuppertal war Prof. Eckey als Prorektor für Studium, Lehre und Studienreform verantwortlich zuständig für den Auf- und Ausbau aller an der Bergischen Universität angebotenen Lehramtsstudiengänge, von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II, sowie an Erarbeitung bis Genehmigung zahlreicher weiterer Studien- und Prüfungsordnungen der vielen neuen Studiengänge. Von 1978 bis 1986 war er zudem stellvertretender Leiter des Staatlichen Prüfungsamtes.

Besonders wichtig war Prof. Eckey ein Kooperationsvertrag (1974) mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, um die Verbindungen zwischen Lehramt und Pfarramt zu pflegen. Die räumliche Nähe zwischen der alten PH und der KiHo auf der Hardt versinnbildlichte diese protestantische Tradition, die immer ökumenisch ausgerichtet war. Prof. Dr. Eckey hatte auch zahlreiche Aufgaben und Funktionen in der Rheinischen Kirche, unter anderem von 1977 bis 1996 Mitglied der Landessynode.

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Sein Fachkollege Prof. Dr. Martin Ohst: „Professor Eckey hat in der akademischen Lehre ein Lebenswerk von imposanter Dauer und außergewöhnlicher thematischer Vielfalt vollbracht!“ Rein rechnerisch, so Ohst, habe Eckey von 1961 bis heute netto zweieinhalb ganze Jahre lang von 0 Uhr bis 24 Uhr Vorlesung gehalten, insgesamt also 22.000 Vorlesungsstunden! Prof. Eckey habe nach seiner Emeritierung weiterhin sehr intensiv geforscht und publiziert und werde, so Prof. Ohst, auch in Zukunft intensiv weiterarbeiten.

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