08.09.14 15:38

Kongress: Bergische Unternehmen stellen sich der „Herausforderung Energie“

Die Stromkosten steigen und rücken in der Kostenkalkulation vieler Unternehmen immer stärker in den Fokus. Die Neue Effizienz veranstaltete deshalb mit den drei Stadtwerken des Bergischen Städtedreiecks und der Bergischen Universität Anfang September den Kongress „Herausforderung Energie“. Dort konnten sich Unternehmen aus der Region über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen informieren und so auf dem Laufenden bleiben. Über 170 Gäste aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung folgten der Einladung.

„Die Energiewende und der Ausbau erneuerbarer Energien sowie neue rechtliche Rahmenbedingungen haben beträchtliche Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft“, so Jochen Stiebel, Geschäftsführer der Neuen Effizienz bei der Begrüßung. Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek vom Lehrgebiet Elektrische Energieversorgungstechnik an der Bergischen Universität und Wissenschaftlicher Direktor der Neuen Effizienz betonte die Chancen für Unternehmen: „Wer sich beim Thema Energie einen Vorteil verschafft, indem er Lösungen für die Zukunft entwickelt oder anwendet, der kann letztlich von sinkenden oder zumindest gleichbleibenden Energiekosten profitieren.“ In Projekten wie „Happy Power Hour – Strom“ arbeitet der Lehrstuhl gemeinsam mit Unternehmen der Region an innovativen Lösungen.

Fotos Neue Effizienz

Nach allgemein gehaltenen Vorträgen ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses in die Praxis: In drei Workshops wurden konkrete Chancen und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Unternehmen ihre Kosten durch energieeffizientes Wirtschaften deutlich senken können, um somit wettbewerbsfähig zu bleiben oder ihre Position im Wettbewerb entscheidend auszubauen. Die Teilnehmer konnten sich darüber hinaus im Rahmen einer Begleitausstellung intensiv über technische Lösungen und Anbieter aus der Region informieren. In Mittelpunkt standen Anbieter aus den Bereichen Gebäudeautomatisierung, Beleuchtungslösungen oder Energiemanagement.

Der Kongress fand in Kooperation mit der WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, den Stadtwerken Solingen GmbH, der EWR GmbH sowie dem Lehrgebiet für elektrische Energieversorgungstechnik der Bergischen Universität Wuppertal statt.