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Kooperationsvereinbarung mit der Fachhochschule Münster unterzeichnet

Um Master-Absolventen der Fachhochschule Münster eine Promotion zu ermöglichen, haben Prof. Dr. Ute von Lojewski, Präsidentin der Fachhochschule Münster, und Prof. Dr. Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Rahmenvertrag zwischen der Fachhochschule Münster und der Bergischen Universität Wuppertal unterzeichnet: FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski (vorne, links) und Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, (stehend, v.l.n.r.) Prof. Dr. Michael Scheffel, Prorektor für Forschung, Drittmittel und Graduiertenförderung an der Bergischen Universität, FH-Professor und Initiator der Kooperation, Dr. Nikolaus Wulff, sowie die Wuppertaler Professoren Dr.-Ing. Anton Kummert, Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik, Informationstechnik, Medientechnik, und Dr. Birgit Jacob, Prodekanin im Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften.
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Foto Friederike von Heyden

In Deutschland haben Fachhochschulen kein „Promotionsrecht“, d.h. das Verfassen einer Doktorarbeit ist nur an einer Universität oder einer Fachhochschule möglich, die mit einer Universität kooperiert. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit der Bergischen Universität können Master-Absolventen der Fachhochschule Münster ab sofort in Wuppertal promovieren.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich zunächst auf die Fachbereiche Mathematik und Naturwissenschaften sowie Elektrotechnik, Informationstechnik, Medientechnik der Bergischen Universität und ingenieurwissenschaftliche Fachbereiche der Fachhochschule Münster. Master-Absolventen der Fachhochschule, die an der Bergischen Universität promovieren, werden von Professorinnen und Professoren beider Hochschulen betreut.

Ziel der Vereinbarung ist es auch, Rahmenbedingungen für eine wissenschaftliche Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Studium zwischen beiden Hochschulen zu schaffen. So sollen gemeinsame Forschungsprojekte durchgeführt werden, Studierende an Veranstaltungen der jeweils anderen Hochschule teilnehmen und Wissenschaftler in einem zeitlich festgelegtem Rahmen an der jeweils anderen Hochschule tätig sein können.

Bereits seit rund fünf Jahren arbeitet der Wuppertaler Experimentalteilchenphysiker Prof. Dr. Peter Mättig mit der FH Münster zusammen. Im Rahmen des ATLAS Experiments betreut er inzwischen die vierte Doktorarbeit im Bereich des Grid Computing und – in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ullrich Pfeiffer (Fachgebiet Hochfrequenzsysteme in der Kommunikationstechnik) – zum Thema Elektronik-Entwicklung für die Datenauslese. „Wir profitieren dabei auf der einen Seite vom großen Fachwissen hervorragender Studenten, auf der anderen Seite geben wir ihnen die Möglichkeit, an innovativen technologischen Themen mitzuarbeiten. Mit der jetzt unterzeichneten Vereinbarung wird unsere Kooperation vereinfacht und formalisiert“, so Prof. Mättig.

Weitere Informationen unter www.fh-muenster.de.