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Historikerin Prof. Tatjana Tönsmeyer organisiert Tagung am Herder-Institut

Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer, Historikerin an der Bergischen Universität Wuppertal, und Privatdozent Dr. Jörg Ganzenmüller, Historiker an der Universität Jena, haben eine Konferenz zum Thema Staatsausbau im 19. Jahrhundert organisiert. Die Tagung des Verbandes der Osteuropahistorikerinnen und -historiker (VOH) in Zusammenarbeit mit dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, einem Institut der Leibniz-Gemeinschaft, fand vergangene Woche in Marburg statt.

„Bei der Tagung ging es darum, ein für die Geschichte des 19. Jahrhunderts zentrales Phänomen – nämlich das des Staatsausbaus bzw. der Durchstaatlichung – in gesamteuropäischer Perspektive zu betrachten“, so Prof. Tönsmeyer. Die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und Polen diskutierten aus historischer Perspektive darüber, wie Staaten „in die Fläche“ vorrücken, d.h. wie der Ausbau von bürokratischen Strukturen und ihre Akzeptanz durch die örtliche Bevölkerung funktioniert.

Finanziert wurde die Tagung („Das Vorrücken des Staates in die Fläche im langen 19. Jahrhundert") vom Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker, dessen zweite Vorsitzende Tatjana Tönsmeyer ist, sowie vom Herder-Institut in Marburg. Das Institut hatte Prof. Tönsmeyer im Dezember den „Herder-Chair“ verliehen.

www.osteuropa-historiker.de
www.herder-institut.de
www.geschichte.uni-wuppertal.de