Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Sprache wählen

Jugendliche und die energiesparende Nutzung von Informationstechnologien:
Neues EU-Projekt an der Bergischen Universität

Informations- und Kommunikationstechnologien spielen im Alltag von Jugendlichen eine große Rolle. Ihr Bewusstsein für die ökologischen Auswirkungen dieser Nutzung ist dagegen nur gering – ebenso wie das Wissen um eine energiesparende Nutzung dieser Technologien. An der Bergischen Universität Wuppertal ist Anfang April ein EU-Projekt angelaufen, das eine intelligente IT-Nutzung von jungen Menschen fördern und gemeinsam mit ihnen Ideen entwickeln will, wie sie überhaupt für das Thema sensibilisiert werden können. Das Projekt, eine Kooperation von neun Institutionen aus Deutschland, Dänemark, Norwegen, Österreich und den Niederlanden, wird koordiniert von der Wuppertaler Sozialwissenschaftlerin Jennifer Dahmen, die im Auftrag von Dr. Christel Hornstein, Gleichstellungsbeauftragte an der Bergischen Universität, auch den Forschungsantrag bearbeitet und eingereicht hatte. Die Europäische Kommission fördert das Projekt im Rahmen ihres „Intelligent Energy Europe“ Programms mit insgesamt 1,6 Millionen Euro, davon fließen 254.000 Euro an die Bergische Universität.

Dipl.-Soz.Wiss Jennifer Dahmen (Mitte), Koordinatorin von „useITsmartly“, mit Dr. Christel Hornstein (links), Gleichstellungsbeauftrage der Bergischen Universität, und BeST-Projektkoordinatorin Sarah-Lena Debus.
Foto Friederike von Heyden

„In einem ersten Schritt wollen wir Praktiken und Kontexte des IT-Einsatzes junger Menschen abbilden, um mehr über deren Knowhow und Verfahrensweisen zu lernen“, sagt Jennifer Dahmen. Die Ergebnisse fließen dann in Kreativ-Workshops ein, in deren Rahmen innovative Lösungen zu energieeffizienten IT-Praktiken von Jugendlichen – gemeinsam mit Jugendlichen sowie Expertinnen und Experten – entwickelt und auf ihre technische Machbarkeit hin untersucht werden sollen.

Auf Basis dieser Erkenntnisse und Ideen wird ein Konzept zur „IT-peer education“ entwickelt, das in allen Projektländern angewandt werden soll. Außerdem sollen innovative Prototypen zur Visualisierung der Aspekte nachhaltigen Energieverbrauchs (z.B. Solar-Mode, Apps etc.) entwickelt werden, um das Interesse von Jugendlichen und der Öffentlichkeit für das Thema zu gewinnen.

„Environmental Peer-to-Peer Education for Youths with Focus on Smart Use of Information and Communication Technologies“ (kurz: „useITsmartly“) hat eine Gesamtlaufzeit von drei Jahren. Um Jugendliche aktiv in allen Phasen des Projektablaufs einzubinden, arbeitet das Projektteam der Bergischen Universität mit dem Bergischen Schul-Technikum („BeST“) zusammen, das 53 Kooperationsschulen in der Bergischen Region hat.

Mitte April fand im Gästehaus auf dem Campus Freudenberg das Kick-off-Meeting des Projektes statt.
Foto Denise Haberger

Kontakt:
Dipl.-Soz.Wiss. Jennifer Dahmen
Telefon 0202/439-3181
E-Mail jdahmen{at}uni-wuppertal.de