Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Sprache wählen

Grundsteinlegung für Neubau am Campus Grifflenberg

Der Neubau für die Fächer Chemie, Biologie, Maschinenbau und Sicherheitstechnik auf dem Campus Grifflenberg wurde heute mit einer Grundsteinlegung feierlich gewürdigt. Auf dem Baufeld an der Gaußstraße mauerten NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Oberbürgermeister Peter Jung und Dr. Martin Chaumet Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW, die Kupferrolle mitsamt Urkunde ein.

Kamen zur Grundsteinlegung auf den Campus Grifflenberg (v.l.n.r.): der Wuppertaler Landtagsabgeordnete Dietmar Bell, Dr.h.c. Josef Beutelmann, Hochschulratsvorsitzender der Bergischen Universität, Dr. Martin Chaumet, Geschäftsführer BLB NRW, Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Wuppertals OB Peter Jung, NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Hans-Gerd Böhme, Niederlassungsleiter BLB NRW Düsseldorf.
Klick auf das Foto: Größere Version
Fotos Friederike von Heyden

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW Düsseldorf errichtet den Neubau, mit dem die Bergische Universität Wuppertal ein neues Auftaktgebäude an der Gaußstraße erhält. Mit dem Bau werde mehr und besserer Platz für Studierende und Lehrende an der Bergischen Universität geschaffen, sagte NRW-Ministerin Svenja Schulze.

Im Rahmen der Grundsteinlegung lobte die Ministerin die Vorbereitungen der Bergischen Universität auf den sogenannten Doppelten Abiturjahrgang. Die Wuppertaler Hochschule sei durch zahlreiche Veranstaltungen und Service-Angebote für Schülerinnen und Schüler, die Einstellung zusätzlicher Lehrkräfte sowie verschiedene Baumaßnahmen sehr gut auf den kommenden Studierenden-Jahrgang vorbereitet. „Das Land NRW ist sehr dankbar, dass sich die Universität so engagiert,“ betonte Schulze.

Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch machte darauf aufmerksam, dass die Universität in ihrer Gründungszeit für 8.500 Studierende geplant gewesen sei, heute aber mehr als doppelt so viele Studentinnen und Studenten habe. Durch die Verdoppelung der Drittmitteleinnahmen in den letzten fünf Jahren seien darüber hinaus mehr Forscherinnen und Forscher an die Bergische Universität gekommen. „Wir brauchen dringend den neuen Raum für unsere Studierenden, Lehrenden und Forschenden. Wir erwarten die Fertigstellung des neuen Gebäudekomplexes sehnlichst“, sagte Koch. Die Fertigstellung ist vom BLB für 2015 geplant.

Einen Podcast des Zentrums für Informations- und Medienverarbeitung (ZIM) zur Grundsteinlegung finden Sie hier.

Münzen, Zeitungen und die Urkunde wurden in einer Kupferrolle feierlich in den Grundstein des neuen Gebäudes eingemauert.
"Die Universität ist unser Vorzeigeobjekt. Wir freuen uns sehr, dass sie weiter wächst und gedeiht", sagte Wuppertals OB Peter Jung.

Für den Neubau auf dem Grundstück zwischen Max-Horkheimer-Straße und Gaußstraße muss ein Höhenunterschied von 20 Metern überbaut werden. Es entsteht ein zweigliedriges Labor- und Institutsgebäude – eins für Chemie und Biologie, das andere für Maschinenbau und Sicherheitstechnik. Verknüpft werden die beiden Baukörper durch einen Mittelteil, der den Haupteingang, das Foyer und Seminarbereiche aufnimmt. Kurze Wege zwischen den Instituten sollen effiziente Arbeitsabläufe garantieren, heißt es in einer Mitteilung des BLB.

Zweigeschossige Versuchshallen sind in die Gebäudekubatur integriert, ein Drittel der Nutzfläche besteht aus Laboren, ein weiteres Drittel aus Versuchshallen, Werkstätten und Übungsräumen. Büros und Seminarräume sind zur Innenhofseite orientiert. Die Innenhöfe erhalten gestaltete Grünbereiche, die Hangflächen Parkbäume und Wiesenflächen.
Durch die Gliederung des Neubaus in zwei Baukörper entsteht ein gemeinsamer Vorplatz mit dem gegenüberliegenden Hörsaalzentrum K. Der Entwurf stammt von SOP Architekten, Düsseldorf, die auch als Generalplaner tätig sind.

Bruttogeschossfläche: 28.620 qm, Nutzfläche 16.780 qm, sechs Geschosse, Baukosten ca. 65 Mio. Euro, Fertigstellung 2015.