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Heidegger-Tagung zum Verhältnis von Philosophie und Öffentlichkeit

Von Freitag, 24. Mai, bis Sonntag, 26. Mai, veranstaltet das Heidegger-Institut der Bergischen Universität Wuppertal eine internationale Tagung zum Thema „Heideggers Esoterik? Zum Verhältnis von Philosophie und Öffentlichkeit“. Organisiert hat die Tagung Philosophieprofessor Dr. Peter Trawny, Leiter des Instituts.

„Es geht um eine umstrittene Form des Philosophierens Martin Heideggers, in der er sich sehr kritisch von jeder Form von Öffentlichkeit abwendet, auch von der Universität“, sagt Trawny. Heideggers Ansicht nach verliere das Philosophieren durch seine Rezeption in der Öffentlichkeit sein eigentliches Wesen, sie werde vergewaltigt und entstellt. „Wir stellen uns die Frage, ob das in einer totalen Medienwelt akzeptiert werden kann“, so Trawny weiter.

Erwartet werden 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA, Frankreich, Österreich, Schweden und Deutschland. Die Teilnehmer gehören zu den führenden Heideggerforschern der Welt. Referenten sind unter anderem: Ulrich von Bülow („Denken auf Papier. Zum Nachlass von Martin Heidegger“), Holger Zaborowski („Freiheit und Wort. Vom Wesen der Sprache und der Aufgabe des Denkens“), Christian Sommer („Vom Höchsten will ich schweigen". Heideggers heiliges Deutschland“) und Alfredo Rocha de la Torre („Medien und Entwurzelung bei Heidegger“).

Die Tagung wird gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung, der Stadtsparkasse Wuppertal und der Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität (GFBU).

www.heidegger.uni-wuppertal.de

Termin: 24.-26.05.; Ort: Bergische Universität Wuppertal, Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20, Gebäude K, Ebene 11, Raum 07.

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Trawny
Telefon 0202/439-3927
E-Mail trawny{at}uni-wuppertal.de, petertrawny{at}aol.com