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Lachgas und der Klimawandel
Prof. Peter Wiesen ist Mitautor eines Berichts des UN-Umweltprogramms

Im Rahmen der Weltklimakonferenz in Warschau hat Achim Steiner, Exekutiv-Direktor des UN-Umweltprogramms (UNEP), am Donnerstag einen Bericht über Lachgas in der Atmosphäre vorgestellt. Darin wird vor den Auswirkungen von Distickstoffoxid („Lachgas“) auf das Klima und die Ozonschicht gewarnt. Prof. Dr. Peter Wiesen, Atmosphärenchemiker an der Bergischen Universität, ist einer der Hauptautoren des Berichts. Er beschreibt in seinem Kapitel die Lachgasemissionen beim Verbrennen fossiler Stoffe wie Gas, Kohle und Öl und bei der industriellen Herstellung von Adipinsäure und Salpetersäure. Darüber hinaus werden Maßnahmen vorgeschlagen, wie man den Lachgasausstoß dieser Quellen bis zum Jahr 2050 drastisch senken kann.

Wiesen hatte sich bereits im Rahmen seiner Habilitation an der Bergischen Universität mit Lachgas in der Atmosphäre beschäftigt. „Der Substanz hat man bislang viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Lachgas ist nicht nur ein wichtiges Treibhausgas, das die globale Erwärmung fördert, es ist auch in den Abbau des stratosphärischen Ozons eingebunden “, so Wiesen. Es bestehe die ernsthafte Gefahr, dass der Anstieg der Lachgaskonzentration die Anstrengungen zur Reduzierung der FCKW-Konzentration (bekannt als „Ozonkiller“) bis 2050 aufhebe.

www.unep.org/publications/ebooks/UNEPN2Oreport/

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Wiesen
Telefon 0202/439-2515
E-Mail wiesen{at}uni-wuppertal.de