Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Sprache wählen

Qualitätsentwicklung an der Universität Priština:
EU-Projekt erfolgreich abgeschlossen

In Kooperation mit den Universitäten Cork (Irland) und Salzburg unterstützte die Bergische Universität Wuppertal seit 2009 in einem von der EU geförderten Projekt die Qualitätsentwicklung in der Universität Priština, Kosovo. Der Schwerpunkt des Wuppertaler Projektbeitrags lag in der Weiterentwicklung der Beratungs- und Betreuungsstrukturen für Studierende an der Uni Priština als Teil der Qualitätsentwicklung im Bereich Lehre und Lernen sowie der Verbesserung der Beschäftigungschancen von Studierenden. Jetzt haben die Forscherinnen und Forscher das Projekt erfolgreich abgeschlossen. Der Wuppertaler Projektbeitrag wurde betreut von Dr. Gerhart Rott, Akad. Dir. a.D., ehemaliger Leiter der Zentralen Studienberatung.

Projektpartner (v.l.n.r.): Jeanette Hanebeck, Dr. Gerhart Rott, und Prof. Dr. Heinke Röbken von der Bergischen Uni mit Prof. Dr. Luan Ahma, Koordinator des Projekts in Priština.

Das von der Europäischen Union über drei Jahre finanzierte internationale Projekt (“Fostering and Developing the Quality Culture at the University of Prishtina”) war von der Europäischen Kommission bereits Anfang 2013 inhaltlich evaluiert worden. In ihrer Bewertung gratulierte die Kommission den beteiligten Institutionen zu den Ergebnissen ihres Projekts. Als besonders positiv erwähnte sie die entwickelte „Qualitätsstrategie 2012-2017“. Die Bergische Universität hatte hierzu vor allem im Bereich der Einbeziehung von Studenten in die Qualitätsentwicklung und eines studierendenzentrierten Lernumfelds einen wesentlichen Beitrag geleistet.

„Die während unseres Projekts gesammelten Erfahrungen in einem Land, das während des Projektzeitraums schrittweise seine Souveränität gewann, zeigen das große Potenzial der Verbindung von Fragen der Qualitätssicherung, Organisationsentwicklung mit studierendenzentrierter Lehre und unterstützender Beratung zur Entfaltung einer zeitgemäßen Universitätskultur. Diese zum Teil übertragbaren Erfahrungen sind auch für den sich vertiefenden Europäischen Hochschulraum bedeutsam,” sagte Dr. Gerhart Rott.

Prof. Dr. Luan Ahma, Koordinator des Projekts in Priština, bedankte sich in einem abschließenden Schreiben für „den besonderen Einsatz der Bergischen Universität über die Erfüllung ihrer Projektverpflichtungen hinaus”. Dr. Rott sprach allen an der Bergischen Universität Beteiligten seinen herzlichen Dank aus. Der positive Projektabschluss sei maßgeblich dem gemeinsamen Einsatz aller Akteure - Professoren, Wissenschaftlichen Mitarbeitern und Verwaltungsmitarbeitern - zu verdanken.

www.tempusiv.uni-wuppertal.de