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Vortrag „Gewaltmilieus am Beispiel von Fußballfans“

„Die soziale Konstruktion von Gewaltmilieus am Beispiel von Fußballfans“ ist Titel eines Vortrags von Stephanie Moldenhauer (Universität Osnabrück) am Montag, 20. Januar, an der Bergischen Universität. Auf Einladung des Wuppertaler Soziologen Prof. Dr. Peter Imbusch spricht Stephanie Moldenhauer von 12 bis 14 Uhr im Raum K3 (Hörsaalzentrum Gebäude K, Ebene 12, Gaußstr. 20).

„Gewaltniveaus in der Gesellschaft differieren stark nach sozialen Milieus und in Bezug auf bestimmte soziale Kontexte, in denen sich die Individuen befinden. Die gesellschaftliche Wahrnehmung von Gewaltmilieus ist immer auch ein gesellschaftlicher Konstruktionsakt, der durch bestimmte Akteure geprägt wird und entlang bestimmter Stereotypisierungen erfolgt“, sagt Prof. Imbusch.

Am Beispiel des Fußballsports wird Stephanie Moldenhauer zeigen, wie Konstruktionen von Gewaltmilieus erfolgen, warum plötzlich Fußballfans als gefährliche Gruppen erscheinen, welche Folgen das für die Fans und die breitere Öffentlichkeit hat. „Ziel des Vortrags ist es, die Dimensionen solch sozialer Konstruktionen zu untersuchen, wobei nach internen Akteuren – den Fußballfans – und externen Akteuren – wie Medien und Polizei – unterschieden wird“, so Stephanie Moldenhauer.

Termin: 20.01.; 12-14 Uhr; Ort: Bergische Universität, Campus Grifflenberg, Raum K3 (K.12.18), Gaußstr. 20.