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„Forschungsstelle Bürgerbeteiligung“ und Partner
gründen „Virtuelles Institut: Transformation Energiewende NRW“

Die politikwissenschaftliche „Forschungsstelle Bürgerbeteiligung“ der Bergischen Universität Wuppertal beteiligt sich an der Gründung des „Virtuellen Instituts: Transformation – Energiewende NRW“. Prof. Dr. Hans J. Lietzmann, Leiter der Forschungsstelle: „Gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, dem Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen (KWI) und weiteren Partnern entsteht damit eine neue Denkfabrik des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministeriums.“

In dem „Virtuellen Institut: Transformation Energiewende NRW“ sollen von den einzelnen Partnern die politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen empirisch untersucht werden, die mit der Energiewende einhergehen. Normativ soll überprüft werden wie eine gesellschaftlich akzeptable Energiepolitik der Zukunft aussehen könnte. Dabei werden Konsumgewohnheiten, Mobilitätswünsche, Vorstellungen von einem „guten Leben“ und die Partizipationswünsche, die an die Reform der Energiepolitik gestellt werden, thematisiert.

Prof. Lietzmann, erläutert: „Die Energiewende mit ihren technologischen Umbrüchen greift tief in die sozialen Gewohnheiten und in die kulturellen Lebensstile der Bevölkerung ein. Deren Erwartungen und Befürchtungen gegenüber diesem politischen Großprojekt müssen daher sorgfältig erforscht werden, um angemessen berücksichtigt zu werden. Dafür entwickeln wir die notwendigen Analysen.“ Als Alleinstellungsmerkmal schwebe den Partnern und dem Wissenschaftsministerium vor, über die unmittelbaren energie-technischen und energie-wirtschaftlichen Anliegen hinaus, die Rahmenbedingungen gegenwärtiger Energiepolitik in Projekten der kultur- und politikwissenschaftlichen Grundlagenforschung zu erarbeiten.

www.politikwissenschaft.uni-wuppertal.de

Kontakt:
Prof. Dr. Hans J. Lietzmann
Telefon 0202/439-2428, -2429
E-Mail lietzmann{at}uni-wuppertal.de