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Soziologe Heiko Beyer veröffentlicht neues Buch

Das Phänomen des Antiamerikanismus ist in der Vergangenheit kontrovers diskutiert worden. In seiner Doktorarbeit fragte Dr. Heiko Beyer, Akademischer Rat auf Zeit im Fach Soziologie an der Bergischen Universität Wuppertal, nach den Gründen, der Verbreitung und den Konsequenzen antiamerikanischer Einstellungen in Deutschland. Nun ist seine Dissertation „Soziologie des Antiamerikanismus. Zur Theorie und Wirkmächtigkeit spätmodernen Unbehagens“ als Buch erschienen.

Darin geht Beyer näher auf Geschichte sowie Theorie des Antiamerikanismus ein. Anhand der Ergebnisse einer deutschlandweiten Umfrage überprüft er das theoretische Modell. „Negative Einstellungen zur USA und zu Amerikanern sind in Deutschland weit verbreitet. Sie bieten eine einfache Welterklärung in unsicheren Zeiten und eine Projektionsfläche für unterdrückte Wünsche“, erklärt Beyer.

Heiko Beyer studierte Soziologie, Kulturwissenschaften sowie Philosophie an der Universität Leipzig und promovierte 2013 an der Universität Göttingen. Im Januar 2014 kam er nach Wuppertal. Beyers Forschungsinteressen umfassen Fragestellungen der politischen Soziologie, der Theoriebildung und der quantitativen Methoden. Insbesondere beschäftigt er sich mit der Logik und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen antisemitischer und antiamerikanischer Ressentiments.

Heiko Beyer: Soziologie des Antiamerikanismus. Zur Theorie und Wirkmächtigkeit spätmodernen Unbehagens, campus Verlag 2014, 222 Seiten, 36,90 Euro.

www.campus.de

Kontakt:

Dr. Heiko Beyer
Fach Soziologie
Telefon 0202/439-5028
E-Mail hbeyer{at}uni-wuppertal.de