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Vortrag „Diskriminierungsfreie Hochschule“

Über Möglichkeiten und Chancen einer diskriminierungsfreien Hochschule diskutierten Mitglieder des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Hadronenphysik mit Gittereichtheorie“ am vergangenen Donnerstag auf dem Campus Grifflenberg.

Vor der Veranstaltung "Diskriminierungsfreie Hochschule" (v.l.n.r.): Dr. Christel Hornstein, Gleichstellungsbeauftragte der Bergischen Universität, Dr. Britt Dahmen, Leiterin des Referats für Gender-Qualitätsmanagement an der Universität Köln, und der Wuppertaler Mathematiker und SFB-Sprecher Prof. Dr. Andreas Frommer.
Foto Jennifer Dahmen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal und der Universität Regensburg hörten zunächst einen Vortrag von Dr. Britt Dahmen, Leiterin des Referats für Gender-Qualitätsmanagement an der Universität Köln. Der Vortrag – veranstaltet vom Gleichstellungsbüro der Bergischen Universität in Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich – fand im Rahmen des SFB-Gleichstellungsprogramms statt.

Britt Dahmen referierte zum Thema „Diskriminierungsfreie Hochschule – Schlussfolgerungen und Maßnahmen insbesondere für Sonderforschungsbereiche“. Sie berichtete über Ergebnisse von „Prognos“, einem Projekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, das die Exzellenzuniversität Köln im Rahmen ihrer Diversitystrategie erfolgreich durchgeführt hat. Die Übertragbarkeit des Projekts – insbesondere auf andere Universitäten und deren Sonderforschungsbereiche – wurde ausgelotet, indem geeignete Ansätze zur Förderung einer diskriminierungsfreien Kultur präsentiert wurden.

Seit 2008 forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal und der Universität Regensburg gemeinsam in dem Sonderforschungsbereich „Hadronenphysik mit Gittereichtheorie“ und beschreiben mit Computersimulationen die Interaktion zwischen den Quarks als kleinsten Teilchen unserer Materie.

Sonderforschungsbereiche sind interdisziplinäre Großprojekte in der Grundlagenforschung. Im SFB „Hadronenphysik mit Gittereichtheorie“ arbeiten Physiker, Mathematiker und Informatiker zusammen. Aus Wuppertal sind als Teilprojektleiter dabei: die Theoretischen Teilchenphysiker Prof. Dr. Zoltán Fodor, Prof. Dr. Thomas Lippert, Prof. Dr. Francesco Knechtli, Dr. Stephan Dürr und Dr. Christian Hölbling sowie die Mathematiker Prof. Dr. Andreas Frommer (Sprecher) und Prof. Dr. Michael Günther.

www.gleichstellung.uni-wuppertal.de

www.physik.uni-regensburg.de/sfbtr55

Kontakt:
Dr. Christel Hornstein
Gleichstellungsbeauftragte
Telefon 0202/439-3090
E-Mail hornstein{at}uni-wuppertal.de