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Fotoausstellung in der Universitätsbibliothek

In der Universitätsbibliothek ist ab kommenden Montag, 5. Mai, in Kooperation mit der Stabstelle Gleichstellung und Vielfalt die Ausstellung „aRa“ des Fotokünstlers Yannick Floßdorf zu sehen. Die Porträtaufnahmen laden die Betrachterinnen und Betrachter ein, sich auf verschiedene Perspektiven einzulassen: Zu sehen sind 10 Personen – Männer und Frauen – aber irgendwie auch nur eine Person: Ein Mann? Eine Frau? Die Fotos zwingen zum genauen Hinsehen.

Der Künstler Yannick Floßdorf (Mitte) mit Bibliotheksdirektor Uwe Stadler (links) und der Uni-Gleichstellungsbeauftragten Dr. Christel Hornstein.
Foto Luiza Budner

„aRa: a in Relation zu a“ ist der Titel einer Fotoserie, der neugierig machen soll. Der Künstler Yannick Floßdorf über seine Arbeit: „Auf der Suche nach dem Ich begegne ich viel dem Du. Jeder um mich herum scheint zu wissen, wer ich bin, was ich will und vor allem wie ich auszusehen habe. Doch wird an diesem Punkt klar, wie simpel diese Einschätzung auf die Erscheinung zurückzuführen ist. Daraus folgt, dass ich selbst beeinflussen kann, wie ich wahrgenommen und eingeschätzt werde. So erforsche ich die Variation verschiedener Charaktere in ihrer Beziehung zu mir. Es entstehen hierbei Porträts dieser ‚feindlichen‘ Übernahme meines Gesichts und die Frage, wie viel Du im Ich und Ich im Du verbleibt.“

Dr. Christel Hornstein, Uni-Gleichstellungsbeauftragte über die Fotoserie: „Dass wir nicht als Männer und Frauen geboren werden, sondern bekanntlich dazu gemacht werden und uns selbst dazu machen, ist eine zentrale Botschaft der Serie. Schließlich enden die Differenzen nicht bei Männern und Frauen, sondern die Geschlechtsinszenierungen können durchaus vielfältig ausfallen: mit und ohne Krawatte, mit und ohne Bart oder Halstuch.“ Die Besucherinnen und Besucher sind auf künstlerische Weise eingeladen, ihre Gedanken über Rollen und Rollenzuschreibungen spielen zu lassen.

Das Plakat zur Ausstellung.

Yannick Floßdorf studiert an der ecosign Akademie für Gestaltung in Köln.

Die Ausstellung ist im Foyer der Universitätsbibliothek auf dem Campus Grifflenberg (Gaußstr. 20, Gebäude BZ, Ebene 7, Foyer) bis 22. Mai zu sehen. Die Universitätsbibliothek ist montags bis donnerstags von 8 bis 22 Uhr, freitags von 8 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

http://blog.bib.uni-wuppertal.de