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Die Presse in der Julikrise 1914: Historiker veröffentlichen Sammelband

Am 28. Juni 1914 wurde der österreichisch-ungarische Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand, in Sarajevo ermordet. Das Attentat löste die sogenannte Julikrise aus, die schließlich zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führte. Die Historiker Dr. Georg Eckert (Wuppertal), Prof. Dr. Peter Geiss (früher Wuppertal, jetzt Bonn) und Prof. Dr. Arne Karsten (Wuppertal) haben jetzt einen Sammelband veröffentlicht, der in verschiedenen Aufsätzen die internationale Berichterstattung und den Weg in den Ersten Weltkrieg untersucht.

Die Julikrise war ein Medienereignis ersten Ranges; Zeitungen formten durch ihre Berichterstattung die Vorstellungen, die sich die Zeitgenossen von den Ereignissen zwischen dem Attentat und dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges im August 1914 machten. „Die Presse war zugleich Indikator und wesentlicher Faktor jener Entwicklungen, aus denen der Große Krieg entstand“, so die Herausgeber. Die Beiträge in dem Sammelband nehmen eine internationale Presseschau vor und analysieren, wie große Zeitungen über Julikrise und Kriegsausbruch berichtet haben – in den europäischen Großmächten, im Osmanischen Reich, in den USA und in der neutralen Schweiz.

Verschiedene Landeszentralen für Politische Bildung haben das Buch „Die Presse in der Julikrise 1914“ inzwischen in ihr aktuelles Programm für ein breites Publikum aufgenommen.

Eckert, Georg / Geiss, Peter / Karsten, Arne (Hrsg.): Die Presse in der Julikrise 1914. Die internationale Berichterstattung und der Weg in den Ersten Weltkrieg. Aschendorff Verlag, Münster 2014. 272 Seiten. 14,80 Euro.

www.aschendorff-buchverlag.de