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Unfallzahlen im Straßenverkehr senken: Schüler entwickeln Ideen

Innerhalb von sechs Tagen lösten 19 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Elektrotechnik des Berufskollegs am Haspel eine Aufgabe, die sie von Dr.-Ing. Bernd Tibken, Professor für Automatisierungstechnik und Regelungstechnik an der Bergischen Universität, erhalten hatten. Die Schüler sollten zur Senkung künftiger Unfallzahlen im Straßenverkehr automatisierte oder teilautomatisierte Automobilsysteme entwickeln, die sie in Modellform auf Carrera Bahnen anwenden und präsentieren sollten. Ziel war es, die Modellautos vor gefährlichen Kurven zu erfassen und in ihrer Geschwindigkeit so zu drosseln, dass sie unfallfrei die Kurve durchfahren können. Ebenso sollte an Kreuzungsbereichen durch externe Übernahme der Fahrzeugsteuerung, die Möglichkeit einer Kollision minimiert werden. Am kommenden Freitag, 29. August, präsentieren die Jungingenieure ihre innovativen Ergebnisse um 12 Uhr im Hörsaal FZH 2 auf dem Campus Freudenberg.

„Die Projekteilnehmerinnen und -teilnehmer haben trotz der knappen Zeitvorgabe sehenswerte Ergebnisse erzielen“, heißt es in einer Pressmitteilung des zdi-Zentrum BeST (Bergisches Schul-Technikum), das Organisation und Koordination des Projekts übernommen hatte. Im Rahmen des Kurses wurden die Teilnehmer in drei Schülergruppen eingeteilt, die dann innerhalb ihrer Gruppe jeweils die gleiche Aufgabe lösen mussten.

Eigenständig planten und entwickelten die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben, besorgten sich die Materialien, um mit Hilfe einer frei programmierbaren Mikroprozessorsteuerung ihre Modellautos und Modellfahrbahnen zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Ganz nebenher erhielten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines sechstägigen Praktikums im Fachbereich Elektrotechnik, Medientechnik und Drucktechnik interessante Einblicke in den Universitätsalltag und lernten verschiedenste Bereiche sowie Mitarbeiter kennen. Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrern und Mitarbeitern von Prof. Dr.-Ing. Bernd Tibken.

Ziel des zdi-Zentrum BeST (Bergisches Schul-Technikum) ist es, Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen ab der Jahrgangsstufe 8 für technische Berufe und naturwissenschaftliche Studiengänge zu begeistern. Außerdem erhalten sie die Möglichkeit – über den normalen Schulunterricht hinaus – kostenfrei innovative Technologien experimentell kennenzulernen.

Durch eine enge Kooperation mit Unternehmen und Einrichtungen der Region können die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus auch innovative Technologien in der Praxis kennenlernen und sich über Voraussetzungen für entsprechende Berufsfelder informieren. Unterstützt wird das zdi-Zentrum BeST von der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, der Bergischen Universität Wuppertal, der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW sowie den Schulen, Städten und der regionalen Wirtschaft aus dem Bergischen Städtedreieck.

www.zdi-best.de

Kontakt:
Geschäftsstelle zdi-Zentrum BeST Bergisches Schul-Technikum
Projektkoordinatorin Sarah-Lena Debus
Telefon 0202/439-1833
E-Mail debus{at}nrw-best.de