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Coroart: Studierende machen Kunst aus Klebebändern

Hirsche, Bäume, Taschen – alles gestaltet aus Klebebändern des Wuppertaler Unternehmens Coroplast. Breit gefächert waren die kreativen Ergebnisse, die sich die Wuppertaler Studierenden aus den Fächern Industrial Design und Kunst für den Kunstwettbewerb Coroart ausgedacht haben.

Platz 1 für Kathrin Jakob.
Foto Coroplast

Der mit insgesamt 3.000 Euro Preisgeld dotierte Wettbewerb wird seit drei Jahren von Coroplast ausgeschrieben und in Verbindung mit dem Fachbereich Kunst und Design der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführt.

„Als wir den Preis das erste Mal vergeben haben, konnten wir uns gar nicht vorstellen, wie die Studierenden mit unseren Klebebändern kreativ tätig werden sollen. Und auch bei der inzwischen dritten Preisverleihung bin ich wieder von den Ideen der eingereichten Werke begeistert“, so Natalie Mekelburger, Jurymitglied und Geschäftsführerin von Coroplast anlässlich der diesjährigen Preisverleihung.

Die Entscheidung, aus 30 eingereichten Kunstwerken und Designgegenständen einen Sieger zu benennen, sei schwer gefallen, am Ende kürte die Jury die Wuppertaler Studentin Kathrin Jakob zur Siegerin. Der 1. Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Jurymitglieder und Preisträger (v.l.n.r.): Prof. Norbert Thomas, Constanze Krieger, Nico Grabolle, Kathrin Jakob, Adrian Heymann, Natalie Mekelburger und Dr. Gerhard Finckh, (kniend) Liang Zhao, Albert Ibragimov

Kathrin Jakob überzeugte die Jury mit ihrem Kunstwerk „Flexibilität“, einer schwebenden, dreidimensionalen Matrix aus Klebeband. „Die Arbeit hat gezeigt, dass Klebebänder elegant, ja sogar poetisch sein können“, begründete Mekelburger die Entscheidung der Jury. Plexiglaskünstlerin Kathrin Jacob steckte mehrere Wochen Arbeit in die Konzeption des gelben Klebebandkunstwerkes, das in seiner Form an ein Unendlichkeitssymbol erinnert.

Vier zweite Preise – jeweils verbunden mit einem Preisgeld von 500 Euro – gingen an die Industrial Design Studierenden Liang Zhao, Nico Grabolle, Adrian Heymann und Albert Ibragimov.

Mitglieder der Jury waren wie in den Vorjahren Norbert Thomas (Professor  für experimentelle Gestaltung an der Bergischen Universität Wuppertal), Dr. Gerhard Finckh (Direktor des Von der Heydt-Museums), Natalie Mekelburger,(Geschäftsführerin Coroplast) und Constanze Krieger (Leiterin Marketing & Kommunikation bei Coroplast).

www.uwid.uni-wuppertal.de

http://coroplast.de

Das Siegerexponat „Flexibilität“.