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Gipfeltreffen der NRW-IKT-Branche in Bochum mit NRW-Wirtschaftsminister Duin

Vergangene Woche Donnerstag fand in Bochum der 5. Tag der Informations- und Kommunikationswirtschaft NRW statt. Konzeption und Durchführung des „IuK-Tags“ lag beim Clustermanagement IKT.NRW. Das Clustermanagement ist am Institut für Systemforschung der Informations-, Kommunikations- und Medientechnologie (SIKoM+) der Bergischen Universität Wuppertal angesiedelt und hat das Ziel, die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in NRW voranzutreiben.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin eröffnete den 5. IuK-Tag NRW.

Beim IuK-Tag forderte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin IKT-Unternehmen und -Forschung auf, noch enger miteinander und mit den starken Anwender-Industrien im Land zusammen zu arbeiten: „Die digitale Transformation betrifft alle Unternehmen und nur wer sie meistert, wird in Zukunft erfolgreich sein. Unternehmen, Politik und Gesellschaft müssen jetzt die Chancen der Digitalisierung nutzen.“ Aufgrund der industriellen Vergangenheit des Landes und der vielen zukunftsgewandten innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen habe Nordrhein-Westfalen die besten Voraussetzungen, die digitale Transformation an der Spitze mitzugestalten und Vorreiter bei der Industrie 4.0 zu werden. Die Landesregierung treibt diese Entwicklung unter anderem durch die Fokussierung der Förderwettbewerbe im Leitmarkt IKT.NRW auf die Themen Industrie 4.0 und Cyber Physical Systems als Voraussetzungen für das Internet der Dinge bzw. sogenannte Smart Services voran.

Wer die Chancen der Smart Service-Welt nutzen wolle, so Minister Duin weiter, müsse in neuen systematischen Zusammenhängen handeln: „Digitalisierung und Globalisierung zwingen uns, die Wertschöpfungskette in ihrer Gesamtheit einzubeziehen. Dafür brauchen wir eine ausgezeichnete, interdisziplinäre Szene von Forschung und Entwicklung – und auch die kleinen und mittleren Unternehmen dürfen wir mit den großen Herausforderungen nicht allein lassen.“ Mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts NRW unterstrich der Minister darüber hinaus die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung: Qualifizierte IKT-Fachkräfte bilden das Rückgrat für Fortschritt und Innovation.

Der IuK-Tag stand in diesem Jahr im Zeichen des Schwerpunktthemas IT-Sicherheit für Industrie 4.0. Unter dem Motto „Digital Industrial NRW / Smart & Secure“ diskutierten Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über den digitalen Wandel in allen Branchen und über die Frage, wie NRW-Unternehmen erfolgreich und sicher den Weg in die Industrie 4.0 einschlagen. Es diskutierten u.a. Prof. Dr. Henning Kagermann, Präsident von acatech, Hacker Felix Lindner (Recurity Labs), Dr. Constanze Kurz von der IG Metall, Dr. Karl Lichtblau, IW Consult GmbH, Clustermanager Prof. Dr. Ingo Wolff sowie Prof. Dr. Volker Gruhn (adesso AG).

Im Rahmen des IuK-Tages verlieh Wirtschaftsminister Garrelt Duin erstmals den DWNRW-Award. Der Preis der Initiative Digitale Wirtschaft NRW zeichnet Unternehmen aus, die wichtige Beiträge zur digitalen Transformation leisten. In der Kategorie Startup wurde das Kölner Unternehmen Quintly ausgezeichnet, in der Kategorie Mittelstand das Traditionsunternehmen Vorwerk aus Wuppertal. Der Preis in der Kategorie Großunternehmen ging an RWE. Insgesamt waren für den Preis mehr als 50 Unternehmen nominiert. Die Gewinner wurden durch eine Jury aus Branchenexperten ermittelt.

Vollständige Pressemitteilung unter http://ikt.nrw.de.

Kontakt
Lena Weigelin, Clustermanagement IKT.NRW
Bergische Universität Wuppertal
Institut für Systemforschung der Informations-, Kommunikations- und Medientechnologie
Telefon: 0202/439-1035
E-Mail lena.weigelin{at}ikt.nrw.de