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Restaurieren, Sanieren, Modernisieren: Positionen aus Architektur und Denkmalpflege

Experten aus Architektur, Denkmalpflege und benachbarten Disziplinen diskutieren in einer Vortragsreihe an der Bergischen Universität Wuppertal aktuelle Aspekte aus Denkmalpflege und Restaurierung. Die Reihe beginnt am Dienstag, 2. Juni, 18 Uhr, mit einem Vortrag von Dr. Christoph Hellbrügge, Restaurator und Kunsthistoriker aus Ascheberg. Veranstaltungsort ist der Hörsaal 32 auf dem Campus Grifflenberg (Gaußstr. 20, Gebäude K).

Im Zentrum der Vortragsreihe stehen Fragen der Farbgebung in der Restaurierung von Bauten und der Gestaltung ganzer Stadtquartiere. „Die Vorträge rücken die weittragenden und lange andauernden Veränderungen solcher Arbeiten ebenso ins Bewusstsein wie die damit verbundene hohe gesellschaftliche Verantwortung für Qualitäten, die über eine Orientierung am historischen wie am aktuellen Zeitgeist weit hinausgehen müssen. Aus vielfältigen Blickwinkeln wird deutlich, wie die historische Substanz der gebauten Umwelt gerade da erfolgreich bewahrt wird, wo sie durch sensible und verantwortungsbewusste Gestaltung auf aktuelle Lebensbedürfnisse bezogen wird“, so die Organisatoren der Vortragsreihe.

Weitere Termine, Referenten und Themen: Am 9. Juni spricht Winfried Brenne (Architekt, Berlin) über „Denkmalpflege als Ressource zum Weiterbauen?“, am 16. Juni Prof. Dr. Johanna Forster (Humanethologin, München) über „Architektur wirkt – der anthropologische Blick auf die gebaute Umwelt“, am 23. Juni Dr. Beatrice Sendner (Denkmalpflegerin, Thurgau ,Schweiz) über „Denkmalpflege und Farbkultur“, am 30. Juni Alk Arwed Friedrichsen (Architekt, Hamburg) über „Die Architekturoberflächen im Katharinenhof in Blankenese“ und am 7. Juli Monika Markgraf (Architektin, Dessau) über „Entdeckung der Farbe an den Bauhausbauten“. Die Reihe wird gefördert von der Sto Stiftung. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.

Die Veranstaltung steht in engem Zusammenhang mit Forschung und Lehre im Studiengang Farbtechnik/Raumgestaltung/Oberflächentechnik. Der Studiengang verbindet gestalterisches Können und Wissen mit Grundlagen aus Architektur, Design sowie Farb- und Materialtechnologie. Neben Studierenden, Architekten, Denkmalpflegern und Handwerkern richtet sich die Vortragsreihe auch an Lehrende aus dem Unterricht für das Maler- und Lackiererhandwerk. „Unter den bundesweit nur drei Studienorten, an denen Farbtechnik und Raumgestaltung studiert und erforscht wird, gibt die Bergische Universität Wuppertal auch mit dieser Vortragsreihe wichtige Impulse für Lehrende aus dem gesamten Bundesgebiet,“ sagt Prof. Dr. Ulrich Heinen, Dekan des Fachbereichs Design und Kunst. Die Veranstaltung ist als Fort- und Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer an Berufsbildenden Schulen akkreditiert.

www.fro.uni-wuppertal.de

www.sto-stiftung.de

Termin: jeweils dienstags, 18 Uhr; Ort: Bergische Universität, Gebäude K, Hörsaal 32, Gaußstr. 20 (Lageplan).

Kontakt:
Dr. AnneMarie Neser
E-Mail neser{at}uni-wuppertal.de

Ulrich Seiss
E-Mail seiss{at}uni-wuppertal.de