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Familienunternehmen im Vergleich

„Familienunternehmen in China und Deutschland im Vergleich“ war das Thema einer Veranstaltung Mitte Juni an der Bergischen Universität – organisiert vom Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Kooperation mit der Schumpeter School Stiftung.

Im gut besuchten Gästehaus der Bergischen Universität auf dem Campus Freudenberg begrüßten der Vorsitzende der Regionalgruppe Niederrhein/Bergisches Land, Dieter Sander, und der Dekan der Schumpeter School of Busines and Economics, Professor Dr. Michael Fallgatter, die Referenten und Gäste. Danach stand ein Podiumsgespräch mit vier Beiträgen auf dem Programm, beginnend mit einer allgemeinen Einführung in das Thema: Professor Dr. Norbert Koubek sprach über die Familienunternehmen in beiden Ländern in ihren historischen, kulturellen, gesellschaftspolitischen sowie wirtschaftlichen Zusammenhängen und arbeitete Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede heraus.

Es folgten praxisbezogene Darstellungen – zunächst durch Heinz Schmersal, Geschäftsführender Gesellschafter der Schmersal-Gruppe, mit einer erfolgreichen Strategie in China und Direktor Gerard Kok von der Nordprofil Metal Ceiling Systems-Gruppe, der das Scheitern eines Engagements in China schilderte. Abschließend berichtete Dr. Rolf Volmerig, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Wuppertal, über das Wuppertaler China Competence Center sowie die Aktivitäten zur Ansiedlung von chinesischen Unternehmen in Wuppertal und umgekehrt.

Verglichen Familienunternehmen in China und Deutschland (v.l.n.r.): Prof. Dr. Norbert Koubek (Schumpeter School Stiftung), Dieter Sander (DIE FAMILIENUNTERNEHMER), Dr. Rolf Volmerig (Wirtschaftsförderung Wuppertal), Dieter L. Schmidt (TREUMERKUR Dr. Schmidt und Partner KG), Heinz Schmersal (Schmersal Gruppe), Gerard Kok (Nordprofil Metal Ceiling Systems-Gruppe) und Prof. Dr. Michael J. Fallgatter (Schumpeter School of Business and Economics).
Foto Andreas Fischer

Intensiv und ausführlich beteiligte sich das Publikum an der anschließenden Diskussion. Dabei wurden unterschiedliche berufliche Erfahrungen sowie damit verbundene Schlussfolgerungen deutlich. Einverständnis bestand darin, dass die Unternehmen für erfolgreiches Handeln neben der konkreten geschäftlichen Strategie die landespezifischen Besonderheiten in ihrem Verhalten berücksichtigen müssen. Dies gelte gerade auch für Familienunternehmen mit ihrem stärker personenbezogenen Selbstverständnis, so das Fazit der Veranstaltung.