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Delegationsbesuch in Argentinien und Peru

Eine Delegation der Bergischen Universität unter Leitung des Rektors, Prof. Dr. Lambert T. Koch, in Begleitung von Prof. Dr. Karl-Heinz Kampert (Physik), Prof. Dr. Matei Chihaia (Romanistik), Dr. Frauke Bode (Romanistik) sowie Anja Kluge (Referentin für Internationales) besuchte im September Partneruniversitäten in Argentinien und Peru sowie das ebenfalls in Argentinien stationierte Observatorium der internationalen Pierre-Auger-Kollaboration.

Delegation der Bergischen Uni.
Die Delegation der Bergischen Universität besuchte auf ihrer Südamerikareise unter anderem das in Argentinien stationierte Obervatorium der internationalen Pierre-Auger-Kollaboration.

Die Besuche der Universiad Nacional San Agustín in Arequipa (Peru), der Universidad Nacional de San Martin sowie der Universidad Nacional de La Plata (beide Argentinien) dienten der Neubegründung bzw. dem Ausbau von Kooperationsbeziehungen zur Bergischen Universität, mit dem Ziel der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und des Austauschs von Lehrenden und Studierenden. In Lima kam es darüber hinaus zu einem Treffen mit peruanischen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in einem gemeinsam betriebenen Förderprojekt.

In La Plata wurde das Austauschprogramm „BA International“ der Romanistik mit der Universidad Nacional de La Plata, das ab diesem Wintersemester vom DAAD im Rahmen der Programmlinie ISAP (Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften) gefördert wird, durch ein Treffen mit der ersten argentinisch-deutschen Studierendenkohorte eröffnet.

Zu den Höhepunkten der Reise gehörten der Besuch und Austausch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pierre-Auger-Observatoriums im argentinischen Malargüe. Dort, in der Pampa Amarilla, erforscht eine multinationale Wissenschaftler-Gemeinschaft mithilfe von 1600 Teilchendetektoren sowie 24 Fluoreszenzteleskopen auf 3000 km² die höchst energetische kosmische Strahlung. Leiter des international viel beachteten Experiments ist derzeit mit dem Wuppertaler Physikprofessor Karl-Heinz Kampert ein deutscher Wissenschaftler.

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Argentinien wird seit einiger Zeit durch das deutsch-argentinische Hochschulzentrum in besonderer Weise gefördert. Direktor dieser Einrichtung ist seit Kurzem der gebürtige Wuppertaler Dirk Schüller. Im Rahmen einer Einladung des deutschen Botschafters in Argentinien, Bernhard Graf von Waldersee, kam es zu einem intensiven Austausch der Wuppertaler Delegation mit Schüller sowie dem Botschafter und seinen Mitarbeitern.