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Wissenschaftliche Tagung zum Werk Marcel Beyers

Er ist einer der produktivsten und wichtigsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren: Marcel Beyers Arbeiten stehen sowohl beim Publikum als auch bei Kritik und Literaturwissenschaft hoch im Kurs. Aus diesem Grund veranstaltet die Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal vom 6. bis 8. November im Senatssaal (Campus Grifflenberg, Gebäude K, Ebene 11, Raum 07) die erste wissenschaftliche Tagung zum Werk des Autors. Gäste sind herzlich willkommen.

Veranstaltungsflyer

Unter Leitung von Dr. Christian Klein, Privatdozent für Neuere deutsche Literaturgeschichte, widmet sich die Tagung „Durch Worte in die Zeit verzweigt – Perspektiven auf das Werk Marcel Beyers“ zentralen Fragen, Verfahren und Themen des Autors. Dr. Klein eröffnet die Veranstaltung mit einem Vortrag zur Poetik: Unter dem Titel „Warum Veronica Ferres durch meine Texte geistert“ werden Beyers Überlegungen zum  eigenem Schreiben diskutiert.

Die (inter-)nationalen Referentinnen und Referenten zeigen mit ihren Beiträgen neue Perspektiven auf das herausragende literarische Gesamtwerk Beyers auf und würdigen dabei die jeweiligen Einzelwerke und verschiedenen Genres des Autors in ihrer Besonderheit. So widmet sich beispielsweise Dr. Eva Erdmann von der Universität Freiburg in ihrem Vortrag „Write young stay old. Körperwracks, zwecklose Sprachen und Literatur der Collage: Menschenfleisch“ dem ersten Roman Beyers, während Prof. Dr. Aleida Assmann (Universität Konstanz) Beyers jüngsten Roman in ihrem Vortrag mit dem Titel „Geschichte aus der Vogelperspektive am Beispiel von Marcel Beyers Roman Kaltenburg“ analysiert.

Im Rahmen einer Abendveranstaltung im Literaturhaus Wuppertal wird Marcel Beyer selbst über Texte sprechen, die ihn zum Schreiben angeregt haben, bevor er im anschließenden Gespräch mit dem Literaturkritiker Hubert Winkels Rede und Antwort steht.

Marcel Beyer wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Er studierte Germanistik, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. Für seine Werke wurde er mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. „Beyers Texte sind komplexe erzählerische bzw. lyrische Sprachkunstwerke, die nicht selten im Rekurs auf historische Ereignisse und die Probleme ihrer Vergegenwärtigung soziale und ethische Herausforderungen der Gegenwart akzentuieren“, sagt Dr. Christian Klein.

Das Gesamtprogramm der Tagung mit allen Vorträgen unter http://www.germanistik.uni-wuppertal.de/teilfaecher/neuere-deutsche-literatur/personal/christian-klein.html

Kontakt:
PD Dr. Christian Klein
Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften
Telefon 0202/439-3167
E-Mail chklein{at}uni-wuppertal.de