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Lichtblicke in die Nanowelt: Chemie-Nobelpreisträger Prof. Hell zu Gast

Der Nobelpreisträger für Chemie 2014, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Stefan Hell, war gestern zu Gast an der Bergischen Universität Wuppertal. Vor rund 700 Zuhörerinnen und Zuhörern hielt er in Hörsaal 33 in Gebäude K einen Vortrag mit dem Titel „Lichtblicke in die Nanowelt“.

Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell im Gespräch mit seinem Gastgeber, dem Wuppertaler Chemiedidaktiker Prof. Dr. Michael Tausch.
Fotos Denise Haberger

Stefan Hell gelang mit der von ihm entwickelten STEDMethode (Stimulated Emission Depletion) der Vorstoß in den Nanobereich der hochauflösenden Lichtmikroskopie. Mit diesem Verfahren können selbst Objekte, die kleiner als 200 Nanometer sind, mit scharfen Konturen sichtbar gemacht werden.

Für seine bahnbrechenden Arbeiten erhielt der Göttinger Max-Planck-Forscher Stefan Hell 2014 zusammen mit den Amerikanern Eric Betzig und Howard Hughes den Nobelpreis für Chemie.

Im Anschluss an den Vortrag fand im Foyer von Gebäude K die Expo „Licht und Chemie“ statt: Arbeitsgruppen aus der Bergischen Universität stellten – auf Postern und in Exponaten – Forschungsergebnisse und Arbeiten zum Thema „Licht und Chemie“ vor.

Die Veranstaltung „Talk & Expo“ fand im „Internationalen Jahr des Lichts“ auf Einladung von Chemiedidaktiker Prof. Dr. Michael Tausch, dem Ortsverband Wuppertal-Hagen der Gesellschaft der Deutschen Chemiker (GDCh) und der Bayer HealthCare statt.

"Talk & Expo" in Gebäude K auf dem Grifflenberg (v.l.n.r.): Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Prof. Dr. Michael Tausch, Nobelpreisträger Prof. Dr. Dr. Stefan Hell, Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke, Prof. Dr. Joachim Mittendorf (Abteilungsleiter in der medizinisch-chemischen Forschung von Bayer HealthCare in Wuppertal) und Dietmar Bell, MdL (Wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion).
Foto Bayer