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Kunststudent Florian Kulinna ist Stella-Baum-Preisträger 2015

Der Wuppertaler Kunststudent Florian Kulinna erhält den diesjährigen Stella-Baum-Preis. Die Jury wählte ihn aus rund 75 Teilnehmenden der Ausstellung „screenshot 2015“ aus. Der mit 2.500 Euro dotierte Kunstförderpreis wurde gestern im Rahmen der Verleihung des wissenschaftlichen Nachwuchspreises 2015 im Hörsaalzentrum auf dem Campus Freudenberg vergeben.

Florian Kulinna, Stella-Baum-Kunstpreisträger 2015.
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Foto Michael Mutzberg

Ab dem 19. Januar werden die Arbeiten von Florian Kulinna drei Monate lang im Rektoratsgebäude der Uni auf dem Campus Grifflenberg (Gebäude B, Ebene 08) ausgestellt.

Florian Kulinna (25) studiert die Fächer Kunst, Mathematik und Germanistik. Er überzeugte die Jury mit einer dreiteiligen Zeichnungsinstallation. „Florian Kulinnas Werkentwicklung ist von bemerkenswerter und selbstverständlich scheinender Folgerichtigkeit. Binnen eines kurzen Zeitraums wuchs aus zweifelnden und tastenden Versuchen eine substantielle und dabei gänzlich unspektakuläre künstlerische Forschung“, sagte Armin Hartenstein, Vertretungsprofessor für Kunst mit dem Schwerpunkt künstlerische Praxis an der Bergischen Universität.

Der Stella-Baum-Preis ermöglicht Kunststudierenden, ihre Arbeiten einem breiteren Publikum zu präsentieren. Er wird vom Rektorat der Universität mit Unterstützung der Freunde und Alumni der Bergischen Universität e.V. (FABU), vergeben. Der Preis wurde 2010 erstmals verliehen und ist nach der 2006 verstorbenen Wuppertaler Kunstsammlerin Stella Baum benannt, die auch Ehrenbürgerin der Bergischen Universität war.

Mitglieder der diesjährigen Jury waren Dr. Gerhard Finckh, Direktor des Von der Heydt-Museums, Dr. Martin Hebler, Vertreter der FABU, Gisela Kleinlein, Professorin für Plastisches Gestalten an der Bergischen Uni, Andrea Peters, Leiterin der Bayer-Kunstsammlung, Katja Pfeiffer, Professorin für künstlerische Praxis in Wuppertal und Prodekanin in der Fakultät Design und Kunst, sowie Universitätsarchivar Dr. Joachim Studberg. Als Gast unterstützte Armin Hartenstein die Kommission.

Preisgekrönte Arbeit: die dreiteilige Zeichnungsinstallation „Stahl“.