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Gerhart Rott beim Abschlusstreffen des „European Lifelong Guidance Policy Network“

Dr. Gerhart Rott, Akad. Dir. a.D., ehemaliger Leiter der Zentralen Studienberatung, wirkte am abschließenden Treffen des „European Lifelong Guidance Policy Network“ (ELGPN) mit, das Ende November in Jyväskylä (Finnland) stattfand.

Das ELGPN stellte sich Fragen, wie die europäischen Bürgerinnen und Bürger angesichts wachsender Anforderungen, zunehmender wirtschaftlicher und sozialer Unsicherheit in ihren Bildungsbemühungen, ihrer Persönlichkeitsentwicklung, ihren beruflichen sowie allgemeinen Lebenszielen unterstützt werden können und zugleich die Institutionen der Bildungs- und Beschäftigungssysteme wirksamer werden können.

„Das Plenartreffen in Jyväskylä rundete einen über neun Jahre währenden Arbeitsprozess ab, der bei den EU-Mitgliedern und weiteren europäischen Ländern wie Island, Norwegen oder Serbien zu wesentlichen Verbesserungen der Politiken und der Praxis von lebensbegleitender Beratung geführt hat“, so Gerhart Rott.

ELGPN wurde 2007 als ein Netzwerk europäischer Regierungen – unterstützt von der Europäischen Kommission – gegründet. In unterschiedlichen Formaten wurden auf Grundlage der Erfahrungen in den einzelnen Ländern innovative Veränderungsimpulse für die politischen Handlungsrahmen sowie richtungsweisende Veröffentlichungen konzeptionell erarbeitet. Deutschland war durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung vertreten, das dabei eng mit dem „Nationalen Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung“ (nfb) kooperierte.

Dr. Rott vertrat bereits seit 2006 – dem Entstehungsprozess des Netzwerks – die Hochschulberatung. Einen Schwerpunkt bildete seine Mitwirkung in dem Arbeitsfeld „Career Management Skills“. Für den Bereich der Hochschule ging es besonders darum, wie sich im Kontext von Beratung, Lehre und konkreten Erfahrungen mit der Arbeitswelt und zivilgesellschaftlichen Initiativen Kompetenzen herausbilden, die auf Grundlage eigenständigen Denkens zu einer aktiven Gestaltung des Erwerbs von berufs-, aber auch studienrelevanten Fähigkeiten führen. Es wurden Bedingungen definiert, unter denen der Berufsbezug und ein aktives reflexives Studieren als wechselseitige Bereicherung im akademischen Studium für Studierende erkennbar und erlebbar werden können.

Dr. Rott gab durch seine Mitwirkung in diesem Arbeitsfeld, u. a. auch durch eigene Veröffentlichungen, wichtige Impulse, die sich auch im Abschlussbericht zu dem Arbeitsfeld niederschlugen sowie im hochschulrelevanten Abschnitt der verabschiedeten „Leitlinien für die Entwicklung politischer Strategien und Systeme lebensbegleitender Beratung - ein Referenzrahmen für die Länder der –Europäischen Union und für die Europäische Kommission“.

Weitere Infos unter
www.elgpn.eu
www.forum-beratung.de