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Studie von Prof. Paul J.J. Welfens zeigt positive Effekte von TTIP

Mit dem Besuch von US-Präsident Barack Obama zur Hannover-Messe 2016 rückt das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP wieder in den Blickpunkt. „Das geplante EU-USA Liberalisierungsabkommen hat bislang ausgerechnet in Deutschland relativ wenig Unterstützung gefunden, obwohl Deutschland zu den Hauptnutznießern gehören wird“, sagt Prof. Dr. Paul J.J. Welfens vom Europäischen Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW) an der Bergischen Universität Wuppertal.

Prof. Dr.
Paul J.J. Welfens
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Die anhaltenden Proteste in Deutschland seien auf Basis der verbesserten EU-Vorschläge zum Investitionsschutz und der hohen Einkommensgewinne jedoch wenig verständlich, zumal die EU eine verbesserte Transparenz und Kommunikation zu TTIP seit 2015 realisiert habe, so Welfens weiter. Der Wuppertaler Professor für Makroökonomische Theorie und Politik hat nun gemeinsam mit Prof. Dr. Andre Jungmittag von der Fachhochschule Frankfurt am Main ein Diskussionspapier veröffentlicht, das mit neuen Befunden eine positive Einschätzung des TTIP-Projektes unterstützt.

Die Jungmittag/Welfens-Studie ist weltweit die erste Analyse in der Wirtschaftswissenschaft, die die Innovations- und Direktinvestitionseffekte von TTIP ausleuchtet und quantifiziert – also über die übliche Analyse von Handelseffekten hinausgeht. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis: pro Familie sind langfristig rund 2% realer Einkommenszuwachs (bzw. gut 2000 Euro) zu erwarten, was deutlich über der Schätzung zum Einkommensgewinn seitens der offiziellen CEPR-EU-Kommissionsstudie liegt.

Kurzzusammenfassung (.pdf-Datei)

Das gesamte Paper unter
www.eiiw.eu/index.php?id=5622

Kontakt:
Prof. Dr. Paul J.J. Welfens
Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Telefon 0202/439-1371
E-Mail welfens{at}eiiw.uni-wuppertal.de