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Ministerin Schulze: Erfolgsgeschichte Forschungsstandort Wuppertal // Land investiert 190 Millionen Euro von 2010-2020 im Hochschulbereich am Standort Wuppertal

Insgesamt 190 Millionen Euro investiert das Land zwischen 2010 – 2020 am Wissenschaftsstandort Wuppertal. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze stellte die Investitionen des Landes im Hochschulbereich in Wuppertal (Bergische Universität Wuppertal, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, Johannes-Rau-Zentrum/Bibliothek sowie Hochschulsozialwerk) vor.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze mit Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und dem Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke vor dem Gebäuden V/W auf dem Campus Grifflenberg.
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Foto Sebastian Jarych
Uwe Leinung (rechts, BLB-Projektverantwortlicher) zeigt Rektor Koch, Ministerin Schulze und OB Mucke das Treppenhaus der neuen Gebäude.
Foto Sebastian Jarych

In ihrem Resümee und dem Ausblick auf die Entwicklung des Hochschulstandortes sagte Ministerin Schulze: „In Wuppertal wird deutlich, dass es nicht unbedingt einen großen Hochschul- und Forschungsstandort braucht, um ein bedeutender Impulsgeber für die Wissenschaftslandschaft zu sein. Hier in Wuppertal werden innovative Forschungen mit guter Lehre kombiniert und die Umsetzung von Ideen durch eine intensive Kooperation mit der Wirtschaft ermöglicht.‟

Auch Prof. Dr. Lambert T. Koch (Rektor der Bergischen Universität Wuppertal) und Oberbürgermeister Andreas Mucke würdigten die Bedeutung der Maßnahmen für die Stadt Wuppertal.

Dabei dankte der Rektor der Ministerin für die vertrauensvolle Zusam-menarbeit sowie für die in den letzten Jahren ausgeweitete Unterstützung der Bergischen Universität. „Wir sind optimistisch, die hier gestartete Erfolgsgeschichte in den kommenden Jahren fortschreiben zu können“, sagte Prof. Lambert T. Koch.

„Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wuppertal und der Bergischen Universität hat in den vergangenen Jahren dank des Engagements unseres Spitzenrektors, Prof. Lambert Koch, neue Impulse erhalten und sich stetig weiter entwickelt. Bei zahlreichen Projekten und Themen kooperieren wir hervorragend und davon profitieren beide Seiten. Wir sind stolz auf unsere Universität – sie ist ein Leuchtturm unseres Wissenschaftsstandortes und ich freue mich, dass sie weiter wächst und in die Zukunft investiert“, sagte Oberbürgermeister Andreas Mucke.

Konkret erhalten im genannten Zeitraum die Bergische Universität Wuppertal fast 157 Millionen Euro für Bauvorhaben und weitere 6 Millionen Euro für Großgeräte und Strukturförderung, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie 6 Millionen Euro sowie das Hochschul-Sozialwerk 20 Millionen Euro aus Landesmitteln.

Daraus werden beispielsweise herausragende Projekte wie das Labor zur Analyse für Funktionswerkestoffe (Smart Materials) und das Competence Center for Cyber Physical Systems (CPS.HUB NRW) gefördert oder Bauprojekte wie das Hörsaalzentrum umgesetzt.

Investitionen in größerem Umfang stehen insbesondere durch das Hochschulbaukonsolidierungsprogramm HKoP (46 Millionen Euro) und das Hochschulbaumodernisierungsprogramm HMoP (71 Millionen Euro) zur Verfügung. Daraus wird aktuell beispielsweise der Neubau Biologie, Chemie und Ingenieurswissenschaften realisiert.

Zudem unterstützt das Land die Errichtung des Johannes-Rau-Zentrums/Bibliothek auf dem Campus Freudenberg. Es entsteht dort eine Begegnungsstätte in Erinnerung an den ehemaligen Minister- und Bundespräsidenten. Aus seiner privaten Sammlung werden 5.000 Bücher in der Bibliothek ihren Platz finden. Am 20. Januar 2016 fand bereits die symbolische Grundsteinlegung statt.

www.wissenschaft.nrw.de