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Studierende auf Exkursion in New York

Studierende der Fächer Geographie und Sachunterricht (kombinatorischer Bachelor) an der Bergischen Universität waren Mitte Oktober auf Exkursion in der US-amerikanischen Metropole New York. Begleitet wurden sie vom Wuppertaler Geographie-Professor Dr. Andreas Keil und von Prof. Dr. Wilfried Hoppe (Universität Kiel).

Die Studierenden konnten im „Big Apple“ die realen Ausprägungen des Global City Konzeptes erleben. „An allen Exkursionsstandorten war die globale Bedeutung, der Modelcharakter, aber auch die Ambivalenz der rasanten Entwicklungsprozesse von New York erfahrbar: Wirtschaftliche Macht vs. neue Ungleichheit, Entwertung des produzierenden Gewerbes vs. hochrangige unternehmensorientierte Dienstleistungen, Vielfalt der Kulturen vs. Segregation, Hochkultur vs. Subkultur, Degradierung vs. Gentrifizierung von Stadtteilen, ökologische Belastungen vs. Etablierung neuer stadtökologischer Trends“, erklärt Prof. Keil.

Besonders spannend für die Studierenden war der Austausch mit Experten, die als Planer den Wiederaufbau des Gebiets um Ground Zero (Downtown Manhattan) begleiten, mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, die sich für die Entwicklung ihres Wohnquartiers (East Village) einsetzen, und mit Lehrerinnen, die an einem benachteiligten Standort eine vielfach ausgezeichnete Schule leiten (Harlem).

Die Gruppe vor der Columbia University ...
... und in einen Community Garden im East Village.
Außerdem waren die Studierenden und ihre Professoren in der Hauptgeschäftsstelle der Downtown Alliance zu Gast.
Fotos Andrew Kringlen, Julian Schüngel und Cyndi Flauaus