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Bergische Universität Wuppertal sucht Talente: Talentscouts beginnen ihre Arbeit

Um talentierte Jugendliche zu fördern, die bisher noch kein Studium in Erwägung gezogen haben, schickt die Bergische Universität schon bald Talentscouts an Schulen in der Region. Fünf Talentscouts haben jetzt ihre Arbeit an der Wuppertaler Hochschule aufgenommen. „Ich freue mich sehr auf die kommenden Aufgaben“, betont Anna-Sophia Keiper, Talentscout-Koordinatorin an der Bergischen Uni.

Die fünf Talentscouts der Bergischen Uni (vl.n.r.): Henrik Sie, Zerrin Kücük, Matthias Hilzendeger, Anna-Sophia Keiper und Maurice Lorenz.
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Foto Friederike von Heyden

Anna-Sophia Keiper ist eine der fünf neuen Talentscouts an der Bergischen Universität. Die Diplom-Pädagogin war bisher unter anderem als Bildungsreferentin beim Malteser Hilfsdienst und als Referentin für Erwachsenenbildung tätig. „An der Arbeit als Talentscout reizt mich vor allem, dass man einen jungen Menschen auf seinem Weg von der Schule ins Berufs- oder Universitätsleben persönlich begleitet – und das langfristig und intensiv“, betont die 32-Jährige.

Bereits während der Schulzeit beantworten die Scouts konkrete Fragen ihrer Talente zum Studienalltag, zu Anforderungen in unterschiedlichen Studienfächern und zu Stipendien bzw. Finanzierungsmöglichkeiten; auch in der Schulabschlussphase begleiten sie die Talente und unterstützen sie gegebenenfalls bei der Vorbereitung von Abschlussprüfungen. Während der Studieneingangsphase treffen sich Talentscout und Mentee dann weiterhin regelmäßig zur Klärung von Fragen.

Die Talentscouts werden zunächst im Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen u.a. in Seminaren und Workshops intensiv auf ihre Aufgaben vorbereitet. „Nach den Sommerferien werden unsere Scouts dann mit Unterstützung der Lehrkräfte an Schulen der Region vor allem diejenigen Schülerinnen und Schüler ansprechen und ihnen Mut machen, die trotz Studieninteresse und Potenzial die Möglichkeit eines Studium für sich bisher nicht ernsthaft in Betracht ziehen, weil sie keine Unterstützung für die Realisierung ihrer Wünsche im privaten Umfeld erfahren“, sagt Projektleiterin Dr. Christine Hummel, Leiterin der Zentralen Studienberatung.

Das Talentscouting, entwickelt an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen, soll zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit führen. Im Herbst 2016 wurde das erfolgreiche Projekt auf Hochschulen in ganz NRW ausgeweitet. Aktuell beteiligen sich 14 NRW-Fachhochschulen und Universitäten an dem Programm.

Die Talentscouts der Bergischen Universität Wuppertal werden in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in der gesamten Region „Rhein-Berg“ eingesetzt. Die Wuppertaler Hochschule wird vom Land NRW für das Projekt von 2017 bis 2020 mit insgesamt 1,2 Mio. Euro gefördert.

www.nrw-talentzentrum.de