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Neue Studie zu Mehrsprachigkeit und interkulturellem Lernen gestartet

Welche Faktoren das Sprachenlernen sowie das interkulturelle Lernen positiv beeinflussen, wollen Forscher der Bergischen Universität Wuppertal gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Duisburg-Essen herausfinden. Im Rahmen der Studie „Faktoren multiplen Sprachen- und interkulturellen Lernens – Eine quasi-experimentelle Studie zur Mehrsprachigkeitsorientierung im Französischunterricht“ untersucht die Forschergruppe um Dr. Lars Schmelter, Professor für Romanistik an der Bergischen Universität, wie bereits vorhandene Sprachkenntnisse von Schülerinnen und Schülern genutzt werden können, um das Erlernen weiterer Fremdsprachen zu fördern.

Prof. Dr. Lars Schmelter

Ein besonderes Augenmerk legen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf den Einbezug von Migrantensprachen (insbesondere Polnisch, Russisch und Türkisch) sowie auf Fremdsprachen, die bereits in der Schule gelernt wurden. „Ziel der Studie ist es, anhand der Ergebnisse effektive mehrsprachigkeitsorientierte Unterrichtskonzepte zu entwickeln“, erklärt Prof. Schmelter.

Hierfür wird ab Oktober 2017 mit Schülern der Klasse 7 aus verschiedenen Schulen in der Region ein unterrichtsbegleitendes Sprachtransfertraining durchgeführt und seine Wirkung auf die Sprachkompetenzen der Schüler in Französisch sowie ihre Sprachbewusstheit und Lernmotivation untersucht.

Das Projekt beruht auf einer Kooperation zwischen Prof. Dr. Schmelter und Dr. Kerstin Göbel, Professorin für Bildungswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bis Ende 2019 gefördert.

Kontakt:
Prof. Dr. Lars Schmelter
Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften
Telefon 0202/439-2161
E-Mail lars.schmelter{at}uni-wuppertal.de