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Uni-Beschäftigte und Studierende bei Großveranstaltungen im Einsatz

Mitarbeiter vom Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit der Bergischen Universität Wuppertal unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich haben als ehrenamtliche Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) gemeinsam mit dem Grundsatzreferat der THW-Leitung ein Pilotprojekt gestartet. In dem sogenannten „Virtual Operation Support Team“ (kurz: VOSTde) sind momentan 14 ehrenamtliche Kräfte aktiv. Sie werden in Zukunft das THW bei der Social-Media-Analyse während großer Einsätze unterstützen.

Im Lagezentrum der Tour de France in Düsseldorf (v.l.n.r.): die THW-Helfer Ramian Fathi, Mitarbeiter der Bergischen Uni, und Dr. Dennis Thom, Mitarbeiter Universität Stuttgart.

Der erste offizielle Einsatz des Teams fand beim Grand Depart der Tour de France Anfang Juli in Düsseldorf statt. Drei Masterstudierende der Sicherheitstechnik haben vorab im Rahmen einer Kleingruppenarbeit die Einsatzmöglichkeiten von Social-Media-Monitoring während der Großveranstaltung Tour de France 2017 in Düsseldorf konzeptionell erarbeitet.

Vier weitere Masterstudierende der Sicherheitstechnik absolvierten ihre Kleingruppenarbeit bei der Berufsfeuerwehr Düsseldorf und halfen bei der Erstellung des Sicherheitskonzepts. Außerdem unterstützten sie die operative Arbeit im Koordinierungsstab des Lagezentrums während der Veranstaltung.  

Auch den diesjährigen Wuppertaler Schwebebahnlauf begleiteten zwei Mitarbeiter von Prof. Fiedrich und führten dort eine sogenannte teilnehmende Beobachtung durch. Mit dieser Methode der empirischen Sozialforschung wurden die Veranstaltungsordnungsdienste über einen längeren Zeitraum im Rahmen einer Kleingruppenarbeit von Studierenden beobachtet.

Beim Schwebebahnlauf 2017 (v.l.n.r.): Malte Schönefeld und Dr. Patricia Schütte-Bestek, Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Fiedrich, sowie drei Masterstudierende der Sicherheitstechnik.

In enger Kooperation mit dem Veranstalter sollen die Ergebnisse in das BMBF-geförderte Forschungsprojekt „Professionalisierung des Veranstaltungsordnungsdienstes“  (kurz: „ProVOD“ www.provod.uni-wuppertal.de) einfließen.

„Die Sicherheit bei Großveranstaltungen ist meinem Team und mir ein großes Anliegen. Das gemeinsame Feiern ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur und daher sollte alles unternommen werden, um einen sicheren und reibungslosen Besuch zu ermöglichen,“ so Prof. Frank Fiedrich.

www.buk.uni-wuppertal.de

Kontakt:
Prof. Dr. Frank Fiedrich
Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik
Telefon 0202/3171-3280
E-Mail fiedrich{at}uni-wuppertal.de