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Zuverlässigkeitstechnik und Risikoanalytik:
3. Internationales „Computational Reliability Engineering” (CRE) Symposium

Das „Computational Reliability Engineering in Product Development and Manufacturing (CRE)” Symposium wurde zum dritten Mal vom Lehrstuhl für Zuverlässigkeitstechnik und Risikoanalytik unter Leitung Prof. Dr.-Ing. Stefan Bracke organisiert. Das Symposium fand zum ersten Mal außerhalb Deutschlands statt und zwar in der University of Liverpool (Campus London).

Aus der akademischen Welt waren Wissenschaftler der Meiji University (Tokio, Japan), University of Electrocomunications UEC (Tokio, Japan), der University of Liverpool (Großbritannien), der TU Delft (Niederlande), der University of Huddersfield (Großbritannien), der Universität Paderborn, der Leibniz Universität Hannover, der Universität Siegen, der Technischen Hochschule Köln sowie der Bergischen Universität Wuppertal anwesend. Seitens der Industrie nahmen Vertreter der Valeo S.A., der Carl Zeiss SMT GmbH, der Brockmann & Büchner GmbH sowie der diondo GmbH teil.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CRE-Symposiums in London (links Prof. Dr.-Ing. Stefan Bracke).

Die Vorträge fokussierten Themengebiete der Produkt- und Prozesszuverlässigkeit, Risikoforschung, Unsicherheitsanalyse sowie der Erprobung, Nachhaltigkeit und Physics of Failure. Dabei stellte die Meiji University eine Methode zur Berechnung der Unsicherheiten basierend auf der Robust Design Methode vor. Die University of Liverpool behandelte das Thema der Unisicherheiten aus der Perspektive der Simulation entlang des Produktentstehungsprozesses, während die University of Electrocomunications die Herausforderungen von zuverlässigen und nachhaltigen Projekten in der Ära von Trump und des Brexit aufzeigte.

Die Universität Paderborn ist auf die Entwicklung von zuverlässigen, intelligenten Systemen eingegangen und die Bergische Universität Wuppertal stellte neue Methoden zur Verbesserung der Zuverlässigkeit vor. Von der diondo GmbH sind Möglichkeiten der Zuverlässigkeitssteigerung und –Sicherung mittels Computertomographie präsentiert worden. Valeo S.A. schloss den Tag mit einer Präsentation über niederfrequente Ermüdung von Radiatoren zur Motorkühlung.

Am zweiten Tag fand eine Exkursion zum Greenwich Royal Observatory Museum statt. Das Observatorium wurde als Bezug für die Festlegung des Nullmeridians und somit der Längengrade genutzt. Im Dialog mit den Mitarbeitern des Greenwich Royal Observatory wurden Fachgespräche über technologische Entwicklungen und Umsetzbarkeiten der Zeitmessung geführt.

Unterstützt wurde das CRE Symposium von der Meiji University in Tokyo, der European Safety and Reliability Association (ESRA), der Bergischen Universität Wuppertal, dem Institut für Analytik und Prognostik technisch komplexer Systeme (IAP, Köln) sowie der University of Liverpool.

Das vierte CRE-Symposium mit der Bergischen Universität als Ausrichter und Veranstalter wird voraussichtlich im September 2018 in Gdansk, Polen in Kooperation mit der Seefahrt-Akademie Gdynia stattfinden.

Einen detaillierten Bericht zur Tagung unter www.lzr.uni-wuppertal.de/cre-symposien/drittes-cre-symposium-2017.html

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Stefan Bracke
Lehrstuhl für Zuverlässigkeitstechnik und Risikoanalytik
bracke{at}uni-wuppertal.de