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„Rencontres littéraires“ – Schriftstellerin Maylis de Kerangal zu Gast

Die französische Autorin Maylis de Kerangal war gestern zu Gast an der Bergischen Universität. Auf Einladung der Romanisten Dr. Stephan Nowotnick und Marie Cravageot sprach sie im Rahmen der Reihe „Rencontres littéraires“ über das Verhältnis von Dokument und Imagination in der Literatur.

„Rencontres littéraires“ im Vortragssaal der Universitätsbibliothek (v.l.n.r.): Prorektor Prof. Dr. Andreas Frommer, Schriftstellerin Maylis de Kerangal, die Romanisten Dr. Stephan Nowotnick und Marie Cravageot sowie Prof. Dr. Matei Chihaia, Prodekan der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften.
Foto Katja Bischof

Maylis de Kerangal zählt zu den bekanntesten und renommiertesten Autoren der französischen Gegenwartsliteratur. Sie hat in den letzten zehn Jahren zahlreiche literarische Auszeichnungen erhalten, darunter den Prix Médicis 2010. Zwei ihrer Romane sind mit großem Erfolg verfilmt worden. Der zweite Film „Réparer les vivants“ (dt. Die Lebenden reparieren) ist seit November 2017 in den deutschen Kinos zu sehen.

Maylis de Kerangal schildert in ihrem Romanen, Erzählungen und Essays einen sozialen Mikrokosmos immer mit großer Einfühlsamkeit. „Dabei setzt sie durchweg eine sehr nüchterne und letztendlich doch sehr dramatische Erzählweise ein, die ihre Texte unverwechselbar machen und in der Vielstimmigkeit und Perspektivenvielfalt eine große Rolle spielen“, so Nowotnick.

Die Veranstaltungsreihe „Rencontres littéraires“ findet seit 2014 statt. Dr. Stephan Nowotnick, seine Kolleginnen und Kollegen holen regelmäßig namhafte Vertreter der aktuellen französischen Literatur für Vorträge, Lesungen oder Diskussionen an die Bergische Universität und wollen so die Wuppertaler Studierenden in direkten Kontakt mit Autoren der französischen Gegenwartsliteratur bringen.