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Kleinalarmfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr an Uni stationiert

Für die Freiwillige Feuerwehr Wuppertal gibt es motorisierte Verstärkung: Zwei neue Fahrzeuge sollen dafür sorgen, dass die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr künftig noch schneller zum Einsatzort kommen. Ein Fahrzeug ist seit gestern offiziell an der Bergischen Universität (Campus Grifflenberg) stationiert, da viele Studierende der Sicherheitstechnik gleichzeitig Mitglied im Umweltschutzzug der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal sind.

Übergabe des Kleinalarmfahrzeugs (vorne, v.l.n.r.) Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und Wuppertals Feuerwehrchef Ulrich Zander.
Foto Maren Wagner

Die Fahrzeuge des Umweltschutzzugs rücken von der Hauptfeuerwache (HFRW) an der August-Bebel-Str. aus. Damit nach einer Alarmierung der Transfer von der Uni zur HFRW verkürzt wird, besetzen die Studierenden im Alarmfall das neue Fahrzeug. Das andere Fahrzeug wird an der Geschäftsstelle des Verbands der Feuerwehr in NRW an der Windhukstraße in Oberbarmen stationiert.

Laut Schutzzieldefinition im Stadtgebiet von Wuppertal müssen 10 Feuerwehrleute nach Eingang eines Notrufs, z. B. einer Feuermeldung, in 10 Minuten an der Einsatzstelle sein. Aufgrund der topographischen Lage Wuppertals ist dieses Schutzziel in den Randbezirken nur mit Hilfe der dort ansässigen Freiwilligen Feuerwehr zu erreichen.

Damit die Feuerwehrfrauen und -männer schneller am Einsatzort sind, hat die Feuerwehr die Neukonzeption der Kleinalarmfahrzeuge eingeführt. Zur Verbesserung der Tagesverfügbarkeit werden diese Kleinalarmfahrzeuge bewusst da positioniert, wo sich bei bestimmten Arbeitgebern tagsüber viele Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr aufhalten.

Feuerwehr-Chef Ulrich Zander und Sicherheitsdezernent Matthias Nocke übergaben ein Fahrzeug gestern offiziell an die Bergische Universität. Bei dem Termin ebenfalls anwesend war Dr. Jan Heinisch, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren in NRW. Mit der Fahrzeugübergabe gestern werden inzwischen drei Kleinalarmfahrzeuge im Wuppertaler Stadtgebiet eingesetzt, künftig sollen weitere Fahrzeuge angeschafft werden.