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„Living Lab Gebäudeperformance“:
Förderung vom Land für Projekt von Prof. Karsten Voss

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung unterstützt das Forschungsprojekt „Living Lab Gebäudeperformance“ der Bergischen Universität Wuppertal unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss mit rund 500.000 Euro. Die Mittel werden durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ergänzt. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, durch Informationsvernetzung und Überprüfung von Gebäudequalitäten einen effektiven und nachhaltigen Gebäudebetrieb zu erreichen. Ausgelegt ist das Projekt für drei Jahre.

„Digital trifft immer noch zu oft auf analog: Das muss sich in Zukunft ändern. Wir müssen die Potentiale der Digitalisierung auch beim Bauen stärker nutzen. Dadurch können wir den Weg von der Planung bis zum Bau wesentlich schneller machen. Auch im Gebäudebestand hilft digitales Bauen dabei, Prozesse zu optimieren, transparenter zu gestalten und damit letztlich Kosten zu senken. Aus diesem Grund unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung das Forschungsvorhaben der Bergischen Universität“, sagte Ministerin Ina Scharrenbach. 

Die Forschungsarbeit der Bergischen Universität basiert zu einem großen Teil auf der Anwendung des Building Information Modeling, kurz BIM. Das BIM kann im Gebäudebestand äußerst effektiv eingesetzt werden. Dabei wird das digitale Gebäudemodell auf der Basis eines bereits vorhandenen Gebäudes erstellt. Mit diesen Daten ist es möglich, die Gebäudebewirtschaftung aber auch Modernisierungen und Instandsetzungen digital durchzuführen. Dies hilft dabei Klarheit über Umbau- oder Modernisierungskosten und die dafür notwendige Zeit zu schaffen.

www.land.nrw/de/pressemitteilung/ministerin-scharrenbach-nordrhein-westfalen-soll-vorreiter-beim-digitalen-bauen

www.btga-arch.uni-wuppertal.de/forschung/projekte-aktuell.html

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss
Telefon 0202 / 439-4094
E-Mail kvoss{at}uni-wuppertal.de