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Wie verhalten sich Menschen im Gedränge?
Experimente zu Fußgängerströmen an der Bergischen Universität Wuppertal

Dichtes Getümmel am Eingang von Konzerten und Sportveranstaltungen kann schnell in gefährliche Situationen münden. In solchen Fällen können künstliche Einengungen durch Absperrgitter helfen, Gedränge zu vermeiden. Forscherinnen und Forscher der Bergischen Universität Wuppertal, des Forschungszentrums Jülich und der Ruhr-Universität Bochum wollen jetzt die Bewegung großer Menschenmengen in Engstellen beobachten und untersuchen, wann es zu Gedränge kommt. Dazu führen sie von Dienstag, 23. Januar, bis Donnerstag, 25. Januar, jeweils von 9 bis 19 Uhr Experimente im Foyer des Hörsaalzentrums K an der Bergischen Universität durch.

In vorherigen Experimenten haben die Forscher bereits festgestellt, dass die räumliche Struktur der Absperrgitter das Verhalten der Menschen beeinflusst. Nun sollen weitere Faktoren untersucht werden, die das Drängeln beeinflussen könnten. Unter anderem interessiert die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ob und welche Verhaltensregeln gelten und wann diese Regeln angesprochen werden.

Für ihre Experimente werden die Forscher am Ende von Vorlesungen in Gebäude K Studierende als Probanden rekrutieren. Die Experimente selbst sollen in den Pausen zwischen den Lehrveranstaltungen stattfinden und ca. 20 Minuten dauern.

Kontakt:
Prof. Dr. Armin Seyfried
Lehr- und Forschungsgebiets Computersimulation für Brandschutz und Fußgängerverkehr
Telefon 0202/439-4058
E-Mail seyfried{at}uni-wuppertal.de