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„Der Geschmack meiner Kindheit“ – interkulturelles Kochen im Aufbruch

Unter dem Slogan „Geschmack meiner Kindheit“ verwandelte sich das Quartiersbüro in der Fröbelstraße am Sonntagnachmittag in eine internationale Backstube: Duft von arabischem Fladenbrot, Körnerbrot und Hefezopf lockte. Eingeladen waren Wuppertalerinnen und Wuppertaler jeden Alters, verschiedener Kulturen und Religionen. Jeder brachte Zutaten und ein Rezept aus der Kindheit mit; es wurde gemeinsam gerührt, geknetet und gebacken. Am Abend wurde das bunte, vielfältige Buffet eröffnet und der Raum füllte sich noch einmal mehr mit Gästen – nicht zuletzt durch den Duft des selbstgebackenen Brotes. Initiiert wurde die Veranstaltung um einen Raum zu generieren, der Partizipation und Transparenz in Veränderungsprozessen hin zu einem „Guten Leben“ im Quartier und in Wuppertal ermöglicht.

Blick auf das vielfältige Buffet

Organisiert wurde der Nachmittag von der Gruppe „Essbarer Arrenberg“, Aktivisten mit der Vision nachhaltige Ernährung für jeden zugänglich zu machen, sowie Nestwerk. Dies ist eine Initiative von Wuppertaler Muslimen, die Angebote und Aktivitäten für Muslime und alle Interessierten schafft. Der „Essbare Arrenberg“ wird als eines von vier Reallaboren im Rahmen des Projektes „Wohlstands-Transformation Wuppertal (WTW)“ vom Zentrum für Transformation und Nachhaltigkeit, im Verbundprojekt von Wuppertal Institut und Bergischer Universität Wuppertal, wissenschaftlich begleitet. Im Projekt werden – im Sinne eines transdisziplinären Wissenschaftsverständnisses – im Dialog mit Wuppertaler Bürgern und Bürgerinnen Ansätze nachhaltigen Wirtschaftens für ein Gutes Leben erarbeitet.

„Das unbefangene Miteinander beim Backen und die angeregten Gespräche zeigen deutlich, dass sich das Thema Essen und Kochen für Begegnung, Austausch und den Abbau von kulturell bedingten Distanzen eignet“, sagt Projektmitarbeiterin Sabrina Seiffert.

Der nächste Termin mit dem Thema Suppen und Currys wird am Samstag, 21. April, stattfinden. Interessierte sind herzlich willkommen. Um eine Anmeldung via Mail unter: info{at}aufbruch-am-arrenberg.de wird gebeten.

www.transzent.uni-wuppertal.de

Kontakt:
Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent)
Dr. Laura Mathiaszyk, Projektkoordination
Telefon 0202/747-564-21
E-Mail mathiaszyk{at}uni-wuppertal.de