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Von Brentano bis Windelband:
Workshop beleuchtet philosophische Psychologien um 1900

Wie aktuell ist die empirische Psychologie Franz Brentanos? Was dachte Paul Natorp über das Verhältnis von Philosophie und Psychologie? Und woran scheiterten Wilhelm Windelbands Psychologie-Projekte? Diese und andere Fragen stehen beim Workshop „Philosophische Psychologien um 1900“ am 17. und 18. Mai an der Bergischen Universität zur Diskussion. Das Konzept zur Veranstaltung stammt von Dr. Thomas Kessel und Prof. Dr. Gerald Hartung.

„Ins Zentrum unserer Überlegungen wollen wir die eigentümlichen Mischverhältnisse natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektiven stellen, wenn es um die Frage geht, was unter dem Begriff Seele zu verstehen ist“, betonen die beiden Wissenschaftler. „Während sich der Seelenbegriff bei Descartes allein auf das Denkvermögen konzentriert, trennt Kant zwischen empirischem und apriorischem Bewusstsein.“ Damit legte er den Grundstein für eine Kontroverse, die sich in der Geschichte der Philosophie als Psychologismusstreit eingeschrieben hat.

Der Workshop findet statt im Bergischen Zimmer (Campus Grifflenberg, Gebäude ME, Ebene 2). Das komplette Programm ist dem Flyer zu entnehmen.