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Zu Gast beim Goethe-Institut in Tel Aviv:
Uwe Stadler hat das geplante Johannes-Rau-Zentrum vorgestellt

Wie blickt ein Bibliothekar auf das an der Bergischen Universität geplante Johannes-Rau-Zentrum? Antworten auf diese Frage lieferte Uwe Stadler Mitte Mai in Israel. Der Direktor der Unibibliothek war zum 70. Jahrestag der israelischen Staatsgründung zu Gast beim Goethe-Institut in Tel Aviv. Den Rahmen bildete eine mehrtägige Studienreise von Mitgliedern des Verbandes der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen (vbnw) auf Einladung des israelischen Bibliotheksverbandes ASMI. Uwe Stadler ist Vorsitzender des vbnw. Titel seines englischsprachigen Vortrages: „Johannes Rau’s Private Library as a Nucleus for a Johannes Rau Meeting Centre in Wuppertal“.

Uwe Stadler zu Gast beim Goethe-Institut in Tel Aviv

Kurz zum Hintergrund: Die symbolische Grundsteinlegung für das Zentrum fand – im Beisein von der damaligen NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Christina Rau – im Januar 2016 statt. Das entsprechende Gebäude soll auf dem Campus Freudenberg entstehen. Im Mittelpunkt des Zentrums, das sowohl Ort der Erinnerung als auch der Begegnung sein soll, wird die ehemalige persönliche Bibliothek Raus mit ca. 15.000 von ihm persönlich zusammengetragenen Bänden sein.

„Diese Bücher sind bereits durch die Hände mehrerer Experten gegangen“, stellte Uwe Stadler in seinem Vortrag heraus. „Deshalb sind die Rahmenbedingungen mit Blick auf die Katalogisierung und Zusammenstellung der Werke ideal.“ Die Unibibliothek habe die Daten digitalisiert sowie die Widmungen in vielen Bänden dokumentiert. „Allerdings können nur ein Drittel oder maximal die Hälfte der Sammlung in den neuen Räumlichkeiten ausgestellt werden“, so der Bibliotheksleiter der Bergischen Universität weiter. „Die Auswahl wurde in enger Absprache mit Christina Rau getroffen.“