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Jenseits der Universität: Studium Generale am Mirker Bahnhof

Studierende, Gäste des Bahnhofscafés und neugierig gewordene Passantinnen und Passanten der Nordbahntrasse trafen sich vergangenen Donnerstagabend im Rahmen der Ringvorlesung des Studium Generale zu einem Vortrag über die „Urbanität der Kreativen“ im ehemaligen Wartesaal des Mirker Bahnhofs.

Foto Christian Hampe

Das Projekt „Utopiastadt“ im historischen Gebäude des Mirker Bahnhofs in der Wuppertaler Nordstadt hat sich seit einigen Jahren zu einer zentralen Anlaufstelle für die Kultur- und Kreativwirtschaft der Region entwickelt. Am Donnerstagabend war die Ringvorlesung der Bergischen Universität auf dem experimentellen „Campus“ an der Nordbahntrasse zu Gast. Mit dem Ortswechsel veränderte sich die Zusammensetzung des Publikums und damit auch die Atmosphäre der Veranstaltungsreihe: Während die einen die kreativen Räume neugierig zu entdecken begannen, bestaunten die anderen die Verwandlung ihres vertrauten Projektraums in einen improvisierten Hörsaal.

Christian Hampe, Initiator und Geschäftsführer von „Utopiastadt“, stellte einleitend die Entstehungsgeschichte des Projekts vor, sprach über seine Organisationsformen, seine Akteurinnen und Akteure, seine lokale Verankerung und globale Utopie: „Der Mirker Bahnhof ist ein Ort mit viel traffic.“

An diesem Abend war er vor allem ein stimmungsvoller Ort für einen offenen Austausch über das kommunalpolitische Selbstverständnis von „Utopiastadt“ als zivilgesellschaftlicher Akteur mit gemeinwohlorientierten „Ambitionen und Wirkungen“. Diskutiert wurde außerdem über die bildungspolitische Funktion des Mirker Bahnhofs als „Labor für innovative Stadtentwicklung“, in dem lokale Quartiersarbeit, universitäre Forschung und überregionale Infrastrukturprojekte in inter- und transdisziplinärer Kooperation zusammenfinden können.

Unter dem Titel „Jenseits der Universität“ befasst sich das Studium Generale der Bergischen Universität Wuppertal im laufenden Sommersemester mit dem Verhältnis der Universität zu außerakademischen Bildungsräumen. Bedeutung und Faszination anderer Formen der Theoriebildung und Wissensvermittlung werden dabei nicht nur im Hörsaal am Grifflenberg, sondern auch jenseits des Campus reflektiert.

Für die nächste Veranstaltung jenseits des Campus am Donnerstag, 12. Juli, von 18.00 bis 20.00 Uhr im Café Ada lädt das Studium Generale zu einer Konversation über Salon und Mode mit der Literaturwissenschaftlerin und Autorin Barbara Vinken (München) und dem Romanisten Prof. Dr. Matei Chihaia (Bergische Uni) ein.

Weitere Informationen zum vollständigen Programm der Ringvorlesung „Jenseits der Universität“ unter Online-Flyer.

Kontakt:
Catrin Dingler; Elena Tertel
Zentrum für Weiterbildung
Tel 0202/31713-264
E-Mail dingler@uni-wuppertal.de; e.tertel@uni-wuppertal.de