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Internationale Tagung zu „New phenomenological perspectives on the Crisis and the Lifeworld“ findet in Wuppertal statt

Welche Rolle spielt die philosophische Strömung Phänomenologie angesichts aktueller Entwicklungen? Diese Frage steht im Zentrum der internationalen Konferenz „New phenomenological perspectives on the Crisis and the Lifeworld“ am 27. und 28. August in Wuppertal. Organisatoren sind das Deutsch-Argentinische Zentrum der University of Buenos Aires und das Institut für Transzendentalphilosophie und Phänomenologie der Bergischen Universität.

Prof. Dr. Klaus Held (Uni Wuppertal) beleuchtet im Einstiegsvortrag beispielsweise die Digitalisierung durch die phänomenologische Brille. Weitere Keynotes kommen von Luis Rabanaque (Pontifical Catholic University of Argentina) zum Thema „Crisis and the Unconscious: Another Look at the Life-World“, von Dieter Lohmar (Universität Köln) zu „Methodenfragen der Lebenswelt-Phänomenologie“ sowie David Carr (Emory University) zu „Lifeworld, Phenomenology and Metaphysics“.

Die Klammer um sämtliche Beiträge bildet Edmund Gustav Albrecht Husserl. Der österreichische Philosoph und Mathematiker ist Begründer der Phänomenologie und hat sich – vor allem in seiner späteren Arbeit – in einem weit verbreiteten Krisengefühl mit Aspekte wie Kultur, Lebenswelt, ihre Beziehung zu den Wissenschaften, Intersubjektivität und Geschichtlichkeit befasst. „Fast ein Jahrhundert später – mit Blick auf die Krise Europas und die globale Krise – bietet seine Analyse der Krisensymptome in ihren vielen Dimensionen die Möglichkeit, die Erfüllung ihrer Projektionen in neuen theoretischen und historischen Rahmen zu analysieren“, erklärt Niklas Schmich, der die Konferenz gemeinsam mit Hernán G. Inverso und Jesús Guillermo Ferrer organisiert.

Die Veranstaltung findet auf dem Campus Grifflenberg (Gebäude O, Ebene 9, Raum 4) statt. Das komplette Programm ist dem Flyer zu entnehmen.