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Besondere Gefährdungssituationen und psychische Belastungen:
Dr. Britta Marfels ist erste Ansprechpartnerin für Beschäftigte der Bergischen Universität

Ob Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung oder Arbeitsstättenverordnung: Die Pflicht, eine psychische Gefährdungsbeurteilung zu erstellen, schreibt der Gesetzgeber an vielen Stellen fest. Seit Mitte Juli 2018 liegt diese Aufgabe u.a. in den Händen von Dr. Britta Marfels. Die Psychologin ist von der Finanzverwaltung NRW an die Wupper gewechselt und ab sofort erste Ansprechpartnerin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Hochschule, wenn es um psychische Belastungen und besondere Gefährdungssituationen wie übergriffiges Verhalten oder Mobbing geht.

Dr. Britta Marfels
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Foto Karsten Kukulies

„Ich habe in den 90er Jahren selbst in Wuppertal studiert und genieße es, die Bergische Universität aus einer völlig anderen Perspektive wiederzuentdecken“, sagt sie. „Der Campus mit seinen Grünflächen, den Ruhe-Inseln wie dem Hängemattenpark sowie dem großen Angebot an Mensen und Cafeterien ist ein schöner Ort – sowohl zum Studieren als auch zum Arbeiten.“ Mit ihrem Engagement will sie dazu beitragen, dass das aus Sicht der Beschäftigten auch so bleibt.

So steht ganz oben auf ihrer To-do-Liste die Entwicklung von Konzepten zur Gefährdungsbeurteilung und -prävention. „Das beinhaltet zum Beispiel die Einrichtung einer psycho-sozialen Anlaufstelle zur Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Konfliktfällen sowie die Schulung und Unterweisung von Beschäftigten in psychologischer Deeskalation“, konkretisiert Dr. Britta Marfels. Auch die Unterstützung im Rahmen des betrieblichen Wiedereingliederungsmanagements gehöre dazu.

Der erste Schritt auf dem Weg dorthin heißt Vernetzung. „Ich möchte mich zunächst mit allen Akteuren austauschen, die an der Universität mit diesen Themengebieten zu tun haben – vom Kanzler über den Personalrat bis zum Hochschulsport“, umreißt die Psychologin ihre Pläne für die kommenden Monate. Auch das Gespräch mit externen Experten wie der Unfallkasse oder anderen Universitäten will sie suchen. „Schließlich muss ich das Rad nicht neu erfinden: Was an anderen Institutionen funktioniert, kann auch für uns eine Option sein.“ In ihre Arbeit einfließen sollen aber auch Forschungsergebnisse, die an der Universität selbst generiert werden – beispielsweise am Lehrstuhl Arbeits- und Organisationspsychologie. „Der enge Kontakt zur Wissenschaft ist ein großer Pluspunkt: Ich muss nicht ‚im eigenen Saft schmoren‘, sondern kann immer auf neue Erkenntnisse zugreifen. Auf diesen Input freue ich mich besonders.“

Kontakt
Dr. Britta Marfels
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Telefon 0202 439-2999
E-Mail marfels{at}uni-wuppertal.de